47. Bremer Sechs-Tage-Rennen Teilnahme von Keisse ist weiter ungewiss

Bremen. Der Start von Topfavorit Iljo Keisse beim Bremer Sechs-Tage-Rennen ist weiterhin ungewiss. Wie der WESER-KURIER erfuhr, gilt die Sperre, die der Radsport-Weltverband UCI für den Belgier ausgesprochen hatte, auch für den Wettbewerb in Bremen.
10.01.2011, 16:33
Lesedauer: 1 Min
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Teilnahme von Keisse ist weiter ungewiss
Von Olaf Dorow

Bremen. Noch zwei Tage, dann wird in der Bremen Arena das 47. Bremer Sechs-Tage-Rennen angeschossen. Die Zukunft dieser Großveranstaltung ist ungewiss - und jetzt wird diese Ungewissheit noch von der ungeklärten Situation um den belgischen Spitzenfahrer Iljo Keisse (27) überlagert.

Keisse, der gemeinsam mit dem Potsdamer Ex-Olympiasieger Robert Bartko starten sollte, gilt als Favorit. Dem Veranstalter Frank Minder liegt jedoch seit gestern die schriftliche Mitteilung des internationalen Radsport-Verbandes UCI vor, die Keisse einen Start in Bremen untersagt.

Minder hat nun Keisse per Mail davon unterrichtet, dass er ihn in Bremen nicht starten lassen kann. Andernfalls wäre eine Strafe von 100.000 Euro fällig. Vermutlich wird Keisse, der seit drei Jahren ein ungeklärter Dopingfall ist, übermorgen ähnlich vorgehen wie in Rotterdam. Das heißt, er wird vor einem Schnellgericht einen Rechtstitel erwerben, um per Einstweiliger Erlaubnis doch noch starten zu können.

Erst am 11. April soll vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne entschieden werden, ob die von der UCI verhängte Sperre aufgehoben wird oder nicht. Minder und sein Sportlicher Leiter Patrick Sercu müssen nun für ihr Rennen zweigleisig planen. Für den Fall, dass Keisse auch nicht per Einstweiliger Erlaubnis mitfahren wird, ist nach Informationen dieser Zeitung Robert Bengsch vorgesehen. Dessen Co-Pilot Andreas Müller müsste dann einen neuen Partner bekommen.

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