Bremen-Ligist entlässt seinen Trainer

Theater beim BSV: Pinter muss gehen

Am Montagabend hat sich der Bremen-Liga-Spitzenreiter Bremer SV von seinem Trainer Sasa Pinter getrennt.
21.11.2017, 00:00
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Von Stefan Freye
Theater beim BSV: Pinter muss gehen

„Das ist nicht nur unverschämt, sondern auch weltfremd“: Sasa Pinter zu seinem Rauswurf beim BSV.

Stefan Freye

Von einem Paukenschlag zu sprechen, wäre angesichts dieser Entscheidung untertrieben: Am Montagabend hat sich der Bremen-Liga-Spitzenreiter Bremer SV von seinem Trainer Sasa Pinter getrennt. „Die Sportliche Leitung hat festgestellt, dass wir mit unserem Spielsystem die Ziele gefährden“, sagt BSV-Präsident Peter Warnecke.

Die Sportliche Leitung stellen Vizepräsident Fred Heise und Klaus Gelsdorf, der nach seinem Aus im Sommer mittlerweile wieder offiziell für den Verein arbeitet. „Sie entscheiden autark, doch wir werden die Entscheidung mittragen“, so Warnecke. Man hört dabei schon heraus, dass der Präsident die Trennung nicht unbedingt nachvollziehen kann.

Angesichts der Tabellenführung erscheinen sportliche Gründe ja auch nicht gerade schlüssig für den Rauswurf des Trainers. Pinter selbst kann ihn – wenig überraschend – gar nicht nachvollziehen. „Das ist nicht nur unverschämt, sondern auch weltfremd“, sagt der nun ehemalige BSV-Coach – und bezeichnet die Begründung als „Phrasen“.

Was genau los ist, werden wohl erst die kommenden Tage zeigen. Fest steht, dass das Team zukünftig trainiert wird von Benjamin Duray. Der 38-Jährige ist ehemaliger Spieler des Rotenburger SV und saß zuletzt auf der Bank der TSG Neustrelitz.

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