Handball-Verbandsligist Komet Arsten hat sich gezielt verstärkt / Auch Grosser und Angenent kommen

Tim Kieselhorst sorgt für eine neue Qualität

Arsten. Die Handballer des TuS Komet Arsten werden in der kommenden Saison in der Verbandsliga Nordsee im Konzert der Großen ganz oben mitmischen. Womöglich an der Tabellenspitze, auf alle Fälle aber bei der Körperlänge. Exakt 2,04 Meter misst nämlich einer der drei Neuzugänge, der beim TuS Komet für die einfachen Tore sorgen soll.
28.07.2011, 05:00
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Von Olaf Kowalzik

Arsten. Die Handballer des TuS Komet Arsten werden in der kommenden Saison in der Verbandsliga Nordsee im Konzert der Großen ganz oben mitmischen. Womöglich an der Tabellenspitze, auf alle Fälle aber bei der Körperlänge. Exakt 2,04 Meter misst nämlich einer der drei Neuzugänge, der beim TuS Komet für die einfachen Tore sorgen soll.

Tim Kieselhorst heißt der Hüne, der die Südbremer auf der Königsposition kräftig nach vorne bringen soll. "Er wird in unserem Spiel für eine Qualität sorgen, wie wir sie bislang noch nicht hatten", freut sich der Arster Trainer Marc Winter über den im wahrsten Sinne des Wortes großen Routinier, dessen Bruder Kai Kieselhorst lange Zeit in der Bundesliga gespielt hat.

Ein unbeschriebenes Blatt ist der Neu-Arster in der Handball-Szene aber auch nicht: Der 26-Jährige zählte jahrelang zu den Stützen der HSG Wilhelmshaven in der Oberliga Nordsee und lief zuletzt beim Drittliga-Absteiger TSG Hatten-Sandkrug auf. Dort traf Tim Kieselhorst in 21 Spielen 31mal ins Schwarze. "Er wird mit seiner Erfahrung und Wurfkraft ganz bestimmt eine Entlastung für unseren gesamten Rückraum sein", ist Winter über die Zusage des Rechtshänders hocherfreut.

Einen ehemaligen Weggefährten aus Wilhelmshavener Oberliga-Zeiten zieht es gleich mit in den Bremer Süden: Roland Grosser, der nach dem Ausscheiden von Michel Tippmeier (hört auf) das Torwart-Dreigestirn mit Jonas Hopp und Christoph Johnssen vervollständigen wird. Grosser ist befreundet mit Dörte Kalkowski, dem Neuzugang der Arster Oberliga-Frauen, und hatte vor einem Jahr eine Schulter-Operation hinter sich gebracht. "Jetzt hoffe ich, dass er an seine gute Form davor anknüpfen kann", wünscht sich Marc Winter.

Der Coach begrüßt außerdem mit Kreisläufer Denis Angenent einen dritten Novizen in seinem Team. Angenent kommt aus der Jugend des TBV Lemgo, hat dort auch schon in der dritten Mannschaft in der Landesliga gespielt und ist danach nach Bremen gezogen, wo er zwei Jahre für die SV Hemelingen in der Kreisliga auflief. "Es ist erstaunlich, dass ihn noch keiner entdeckt hat. Er ist ein richtiges Talent", sagt Winter, der sich zudem darüber freut, dass der erfahrene Marco Koschade noch eine weitere Serie dranhängen wird. "Alle drei Neuzugänge sind für mich absolute Verstärkungen. Mit denen werden wir nicht noch einmal solch eine Unglückssaison erleben", sagt der Trainer des TuS Komet Arsten, dessen Team in der abgeschlossenen Serie lange gegen den Abstieg gekämpft hatte.

Seit dem 6. Juli befindet sich das Team bereits in der Vorbereitung auf die nächste Spielzeit. Höhepunkt ist dabei der eigene "Visionen-Cup" am 28. August in der Komet-Halle an der Egon-Kähler-Straße, bei dem sich die Arster mit den Oberligisten ATSV Habenhausen, SV Grambke-Oslebshausen, SG Hohnhorst-Haste und dem Verbandsligisten TSV Daverden messen werden. Die Verbandsliga-Saison beginnt am 4. September um 17 Uhr mit einem Heimspiel gegen die SG Achim/Baden II.

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