Tischtennis-Bundesliga Werders Woche der Wahrheit

Der Tabellenneunte aus Bremen hatte sich schon aus dem Rennen um die deutsche Meisterschaft verabschiedet. Nach drei Siegen in Folge ist das Team auf einmal wieder im Geschäft. Verlieren ist aber verboten.
03.02.2021, 05:00
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Werders Woche der Wahrheit
Von Jörg Niemeyer

So schnell wendet sich das Blatt. Nach drei Siegen in Folge hat der SV Werder wieder eine Chance, in der Tischtennis-Bundesliga wie in der vergangenen Saison die Playoff-Runde der besten vier Teams zu erreichen. Dieses zu Saisonbeginn ausgegebene alte Ziel will Teammanager Sascha Greber nun zwar nicht gleich wieder als neues Ziel herausgeben. „Wir haben vor einigen Wochen gesagt, dass wir Platz sechs anvisieren, und jetzt konzentrieren wir uns nur auf Bergneustadt am Mittwoch“, sagt der 51-Jährige. Mit Blick auf die aktuelle Tabelle und das Restprogramm an den verbleibenden sechs Spieltagen kann aber auch Greber die kleine Chance nicht wegdiskutieren.

Zuletzt spielte die Mannschaft von Trainer Cristian Tamas jedenfalls sehr gut. „Seit der Druck weg ist, läuft es“, sagt Greber. Gegen Bergneustadt lief es in dieser Saison bislang allerdings nicht: 0:3 im Punktspiel und 2:3 im Pokalheimspiel hieß es aus Werder-Sicht. Auch Werders Gäste an diesem Mittwoch hoffen noch auf die Playoff-Teilnahme – wie übrigens der heimstarke Post SV Mühlhausen, bei dem die Bremer am Freitag antreten müssen. Am Sonntag empfängt Werder mit Saarbrücken den dritten Playoff-Anwärter in nur fünf Tagen. Eine harte Woche, der die Begegnungen am 19. und 21. Februar sowie das Hauptrunden-Finale am 21. März folgen.

Sollte Werder die letzten sechs Partien gewinnen, was in der aktuellen Form und bei noch vier Heimspielen nicht aussichtslos scheint, sollte von Platz zwei bis vier noch alles möglich sein. Vor dem vermutlich schwersten Restprogramm aller Playoff-Kandidaten dürfte der 1. FC Saarbrücken stehen.

Auszüge aus dem Restprogramm der vier punktgleichen Klubs auf den Plätzen zwei bis fünf (Heimspiel = H, Auswärtsspiel = A):

1. FC Saarbrücken: Neu-Ulm (H), Werder (A), Bergneustadt (A), Mühlhausen (A), Düsseldorf (H)

TTF Ochsenhausen: Düsseldorf (H), Grünwettersbach (A), Neu-Ulm (H), Bergneustadt (A)

ASV Grünwettersbach: Ochsenhausen (H), Werder (A), Düsseldorf (A), Mühlhausen (H)

TTC Neu-Ulm: Saarbrücken (A), Düsseldorf (A), Ochsenhausen (A)

SV Werder: Bergneustadt (H), Mühlhausen (A), Saarbrücken (H), Grünwettersbach (H), Bad Homburg (A), Grenzau (H)

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