FC Oberneuland heute in Wilhelmshaven Trainer Barten will endlich Tore sehen

Bremen. Die Offensive einer Mannschaft hat zwei Aufgaben: Sie muss sich Chancen erarbeiten und diese verwandeln. Ersteres klappt ziemlich gut beim FC Oberneuland. Es hapert an der Verwertung. Deshalb reist der FCO als Schlusslicht der Regionalliga zum Sspiel nach Wilhelmshaven.
17.09.2010, 11:16
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Freye

Bremen. Im Grunde genommen hat die Offensive einer Fußballmannschaft ja zwei Aufgaben: Sie muss sich Chancen erarbeiten und sie muss diese verwandeln. Das mit dem Herausspielen von Möglichkeiten klappt ziemlich gut beim FC Oberneuland. Es hapert an der Chancenverwertung, und deshalb reist der FCO als Schlusslicht der Regionalliga zum Auswärtsspiel nach Wilhelmshaven (Heute, 19.30 Uhr).

Zwei Tore gelangen den Bremern in fünf Spielen. Nicht mal ein Punkt war drin angesichts der Flaute in der FCO-Offensive. Streng genommen reduziert sich deren wirklich effektive Arbeit auf einen Zeitraum von acht Minuten. Im Heimspiel gegen Holstein Kiel am dritten Spieltag hatten Rubic Ghasemi-Nobahkt (4.) und Ailton (12.) für eine 2:0-Führung gesorgt. Dumm nur, dass die ansonsten ordentliche Defensive ausgerechnet in diesem Spiel versagte und Kiel anschließend drei Treffer gestattete.

Das Problem ist aber der Angriff und sein lockerer Umgang mit Chancen. Findet auch der Trainer. Sie spielten gut, betont Mike Barten. Wenn er seiner Mannschaft einen Vorwurf machen könne, dann den, dass sie sich nicht belohnen würde. Weil die Verwertung von Torchancen jedoch nicht zu üben ist, versucht es der FCO-Coach über die mentale Einstellung. „Wir müssen das Tor machen wollen“, fordert Barten also. In Wilhelmshaven würde ihm schon ein sogenannter dreckiger Sieg reichen. Egal wie und wann der Siegtreffer fällt, egal ob die Leistung stimmt – Hauptsache die ersten drei Punkte kommen aufs Konto. Sonst wird aus dem Problem vor dem gegnerischen Tor schnell ein Problem für den ganzen Verein. Während Paul Göring noch immer verletzungsbedingt fehlt, wurde Innenverteidiger Marin Mandic aus disziplinarischen Gründen in die Verbandsligaelf versetzt. „Er kann sich dort aber wieder empfehlen“, so Barten.

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