Mit der Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde hofft die SG Findorff den eigenen Nachwuchs an den Verein zu binden Trendwende bei der männlichen A-Jugend

Findorff. Da hat sich bei der SG Findorff die kontinuierliche Arbeit bezahlt gemacht. Seit acht Jahren baut ihr Handball-Trainer Felix Schröder den Nachwuchs auf, die Früchte seiner Arbeit konnte er mit dem Aufstieg seiner männlichen A-Jugend in die Vorrunde zur Oberliga feiern.
26.07.2018, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Findorff. Da hat sich bei der SG Findorff die kontinuierliche Arbeit bezahlt gemacht. Seit acht Jahren baut ihr Handball-Trainer Felix Schröder den Nachwuchs auf, die Früchte seiner Arbeit konnte er mit dem Aufstieg seiner männlichen A-Jugend in die Vorrunde zur Oberliga feiern. Den Füchsen genügte in der vierten Relegationsrunde bereits der 19:11-Auftaktsieg über die HG Elm, um mit 2:4 Punkten seit vielen Jahren endlich wieder höher als in der Landesliga spielen zu können.

„Wir waren ohne Erwartungen in die Aufstiegsrunde gegangen und wollten nur einfach mal schauen, was geht“, sagt Felix Schröder, der die Mannschaft gemeinsam mit Co-Trainer Holger Harms führt. Schließlich ist seine Mannschaft körperlich nicht so stark besetzt wie viele andere Gegner, daher hat sie auch gegen die ein oder andere gegnerische Abwehr im Zweikampf ihre Probleme gehabt. Diesmal waren sie jedoch stark genug.

Einer der Gründe für das gute Abschneiden ist das gemeinsame Projekt von Felix Schröder mit dem Herren-Trainer Thorsten Terborg. Sie binden die jungen Talente seit zwei Jahren frühzeitig in der ersten und zweiten Herren konsequent ein, wobei sie diese teilweise auch schon frühzeitig in die Verantwortung nehmen. Das wirkte sich jüngst mit dem Aufstieg der ersten Männermannschaft in die Landesklasse und der A-Jugend in die Vorrunde zur Oberliga positiv aus.

„Unser Verein musste immer damit leben, dass wir starke Talente wie Kevin Podien zum Männer-Oberligisten Achim/Baden oder Torben Knop an den Jugendbundesligisten Grüppenbühren/Bookholzberg verloren haben“, sagt der Findorffer Abteilungsleiter Rainer Langhorst. „Mit dieser Mannschaft und den sehr treuen Jungs haben wir es geschafft, die Trendwende einzuleiten.“ Er hofft darauf, dass der Erfolg jetzt eine Sogwirkung auf andere talentierte Spieler entfalten wird.

Die männliche A-Jugend der SG Findorff trifft in der Oberliga-Vorrunde zum Saisonauftakt am 8. September auf die HSG Delmenhorst, am 23. September steht die Heimspielpremiere im Fuchsbau gegen TvdH Oldenburg an. Die weiteren Saisongegner sind der OHV Aurich, VfL Fredenbeck, HG Jever/Schortens, TV Schiffdorf, Handballverein Lüneburg und der Bundesliga-Absteiger HSG Grüppenbühren/Bookholzberg.

Den weiteren Aufstieg in die Oberliga streben die Findorffer allerdings nicht an. Dazu müssten sie in ihrer Neunergruppe unter den Top Drei landen, was bei der Qualität der Gegner eher illusorisch ist. Insofern würden sie mit dem Ende der Oberliga-Vorrunde vermutlich ab Januar des kommenden Jahres in der Verbandsliga weiterspielen.

SG Findorff: Pablo Carneiro Alves, Frank Lanski, Tim Tschirner, Thore Wege, Kjell Ahlers, Jonas Harms, Maven Rümke, Kelian Brunswick, Moritz Bannas, David Siantidis, Luca Schlewinski.

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