ATSV-Handballerinnen starten mit einer Niederlage in die Saison Vergebene Chancen

Habenhausen. Die starken Ergebnisse aus der Saisonvorbereitung nützten den Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen wenig: Sie kehrten mit einer vermeidbaren 15:18 (7:9)-Auftaktniederlage vom TV Cloppenburg zurück.
24.09.2015, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Die starken Ergebnisse aus der Saisonvorbereitung nützten den Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen wenig: Sie kehrten mit einer vermeidbaren 15:18 (7:9)-Auftaktniederlage vom TV Cloppenburg zurück.

Doppelter Punktverlust anstelle eines Triumphmarsches – so sieht es aus, wenn man seine vielen Torchancen nicht nutzt. „Wir haben im gesamten Spiel 30 sogenannte Hundertprozentige nicht genutzt“, bemängelte die Habenhauser Trainerin Corinna Wannmacher bei einem Blick auf ihren Statistikbogen. Unter den Fehlwürfen waren sogar zwei Siebenmeter. Ja, was solle sie da noch machen? Schließlich könne sie nicht einfach selbst auf‘s Spielfeld gehen und Tore werfen.

Fakt ist, dass den Gästen auch die personelle Zwangslage nicht als Ausrede dienen konnte. Da ihnen neben den verletzten Spielerinnen Insa Klün und Renée Tebje auch noch Lara Rother und Anna-Lisa Behnken fehlten, hatten sie den Gegner weit im Vorfeld um eine Spielverlegung gebeten – doch der winkte ab. Um nicht nur mit einer Ersatzspielerin im Feld anzutreten, hatten die Habenhauserinnen als eiserne Reserve Finja Grieme und Julia Karstaedt mitgenommen. Die erhoffte Jetzt-erst-Recht-Stufe zündete allerdings nicht. „Am knappen Kader und der Kondition kann es nicht gelegen haben, denn wir haben unsere guten Torchancen von der ersten Minute an nicht genutzt“, urteilte „Zille“ Wannmacher. Immerhin erarbeitete sich ihre Mannschaft diese Torchancen gut und spielte sie auf den Punkt genau heraus, was zumindest positiv auf das erste Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr am Bunnsackerweg gegen den TV Dinklage blicken lässt.

An der Abwehr des ATSV Habenhausen lag es erst recht nicht, dass die Punkte bei den Niedersachsen liegen blieben. „18 Gegentore sind völlig in Ordnung“, stellte Wannmacher fest. Dabei hinterließ Bryana Newbern im ATSV-Tor einmal mehr einen guten Eindruck. Nach dem 7:7 fielen die Gäste jedoch zur Pause auf 7:9 zurück. Allein bis dahin hatten die Südbremerinnen schon 14 Hochkaräter verschenkt. Diesem Rückstand liefen sie bis zum Abpfiff hinterher, ohne dass ihnen auch nur einmal der Ausgleich gelang.

ATSV Habenhausen: Newbern; Köster (3), Kalkowski (4/1), Lange, Kumpf (2), Peek (5/1), Leder, Abbes (1), Karstaedt (n.e.), Grieme (n.e.).

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