Fischtowm Pinguins besiegen Bietigheim 8:2 Verlic trifft gleich viermal

Bereits in Bietigheim gab es ein munteres Scheibenschießen, als die Fischtown Pinguins 10:3 siegten. Am Sonntag legten sie nach – mit einem hochverdienten 8:2. Miha Verlic war dabei der Mann des Tages.
31.10.2021, 19:26
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Verlic trifft gleich viermal
Von Olaf Dorow

Am Abend sollte es eine kleine Halloween-Party geben. Das war gewissermaßen bereits die zweite Party des Tages für das Team der Fischtown Pinguins. Um in diesem Bild zu bleiben: Am Nachmittag hatte es in Bremerhaven eine fröhliche Feier auf dem Eis gegeben. Vor erstmals wieder etwas mehr als 3000 Zuschauern besiegten die Pinguins in der Eisarena ihre Gäste von den Bietigheim Steelers hochverdient mit 8:2 (2:1, 3:0, 3:1). Damit endete auch das zweite Saisonspiel gegen den DEL-Aufsteiger mit einem rekordverdächtigen Resultat. Es war zumindest der bislang höchste Heimsieg in der laufenden Saison. Ein Tor mehr, und es wäre sogar der höchste DEL-Heimsieg der Bremerhavener geworden.

In Bieitigheim hatten sie vor knapp einem Monat den ersten zweistelligen Erfolg in der höchsten deutschen Eishockey-Liga überhaupt errungen, als sie mit 10:3 gewannen. Kleine Rekorde abseits des großen Ergebnisses gab es auch an diesem Sonntag zu verzeichnen: Pinguins-Stürmer Miha Velic erzielte gleich vier Treffer in einem Spiel. "Glaube ich nicht, dass ich das schon mal geschafft habe", sagte er anschließend bei MagentaSport. Und an gleich zwei direkt aufeinander folgende Tore in Unterzahl konnte sich hinter zumindest auf die Schnelle auch niemand erinnern. Die letzten beiden Tore zum 7:2 durch Alex Friesen und zum 8:2 durch Ross Mauermann waren aber so gefallen: Scheibe erobert, Scheibe versenkt. 

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Dabei war es für die Steelers doch so gut losgegangen in der Eisarena. Nach etwas mehr als einer Minute konnten sie bei starkem Pinguins-Druck ihren ersten Konter setzen – und führten tatsächlich durch den Treffer von Jalen Smereck. Es blieb eine Fußnote eines Spiels, das zu weiten Teilen nur in eine Richtung ging. Schon im ersten Drittel waren die Pinguins deutlich dominanter, schossen dreimal so häufig aufs gegnerische Tor und hatten schon bald durch zwei Verlic-Tore den Rückstand in einen Vorsprung verwandelt (10. und 13.). 

In den beiden folgenden Dritteln gesellte sich zur Bremerhavener Dominanz die Effektivität. Dominik Uher oder Jan Urbas konnten immer wieder geschickte Vorarbeit leisten. Neben Miha Verlic, Alex Friesen (zwei Tore, 35. und 54.) und Ross Mauermann (56.) konnte sich auch Vladimir Eminger (22.) in die Scorer-Liste eintragen. Das zwischenzeitliche 2:6 der Steelers durch Matt MCKnight bleib Ergebniskosmetik. Bereits am Mittwoch geht es in der Eisarena mit der Partie gegen Red Bull München weiter.

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