Kommentar zu neuen olympischen Sportarten Voll im Trend

Auch wenn sich die Olympischen Spiele alle vier Jahre für neue Sportarten öffnen, profitieren Bremer Verbände und Vereine davon nicht, meint Jörg Niemeyer.
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Voll im Trend
Von Jörg Niemeyer

Wenn schon eine Weltmeisterschaft wie die Karate-WM 2014 in Bremen keine Auswirkungen auf die Mitgliederentwicklung in hiesigen Vereinen hat, ist das von Olympischen Spielen im fernen Tokio gewiss nicht zu erwarten.

Das größte Sportereignis der Welt zieht zwar alle vier Jahre Hunderte Millionen von Fernsehzuschauern in seinen Bann, aber es ist kein Markt für kleine Sportklubs oder -verbände. Vielmehr ist es eine gigantische Werbeshow für Industriekonzerne und -güter, in der sich die besten Sportlerinnen und Sportler der Welt präsentieren dürfen. Auch sie profitieren vom olympischen Glanz, manche sogar vom Geldfluss. Zu Recht, denn sie haben sich komplett dem Sport verschrieben – manche über Jahrzehnte ihres Lebens.

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Olympische Spiele sind aber keineswegs nur ein Milliarden Euro schweres Geschäft. Olympische Spiele spiegeln in ihrem Programm auch gesellschaftliche Trends wider, die das Internationale Olympische Komitee alle vier Jahre in neuen olympischen Sportarten abbildet. Olympia ist Tradition, die sich weiter entwickelt. 2020 zählt Klettern zum Programm. Wer hätte das vor 20 Jahren gedacht?

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