Bremen Waterfront-Triathlon zieht 600 Sportler an

Bremen. Glückliche Gesichter bei den Organisatoren des Waterfront-Triathlons: Insgesamt haben sich rund 600 Teilnehmer auf die Strecke gemacht. Die meisten lobten die Strecke, nur das Wetter spielte nicht wirklich mit. Auch die Wassertemperatur lag weit unter angenehmen Temperaturen.
12.09.2010, 22:20
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Bremen. Irgendwann, als die richtig schnellen Teilnehmer vom Rad auf die Laufstrecke wechselten, hatte es sich eingeregnet. Ansonsten aber war der zweite Waterfront-Triathlon eine runde Sache, und das galt nicht nur fürs Wetter. 'Der Zuspruch der Teilnehmer ist überaus positiv', sagt Günter Scharf von 'Bremen-macht-fit'.

Insgesamt hatten sich gestern knapp 600 Teilnehmer auf die Strecke gemacht. Die meisten schwammen 500 Meter im Hafenbecken hinter dem Einkaufzentrum, fuhren 20 Kilometer mit dem Rad bis zur Überseestadt und liefen eine Schleife über fünf Kilometer an der Promenade der Waterfront. Nur die Starter der insgesamt 50 Staffeln beschränkten sich auf eine Disziplin. Wer als Erster ran musste in den Teams, hatte die vielleicht unangenehmste Aufgabe zu bewältigen.

'Das Wasser war mit einer Temperatur von 17 Grad nicht Jedermanns-Sache', so Scharf. Die sich anschließende Radstrecke bekam dagegen erwartungsgemäß viel Lob. Vor allem da er deutlich ungefährlicher war, kam der Parcours über Nordstraße und dem neuen Quartier an der Weser gut an. Schließlich blieb die Laufstrecke nahezu unverändert.

Freude bei Haaf und Siedlitzki

Gut bekannt sind auch die neuen Bremer Landesmeister: Marie-Claire Haag (OT Bremen) und Christian Siedlitzki (SG Findorff) zählen seit Jahren zu den Topathleten des Bremer Verbandes. Es überrascht nicht, dass sie sich auch in der Gesamtwertung ganz weit vorn einsortierten. Bei den Männern blieb Christian Siedlitzki im Schwimmen noch bis auf wenige Sekunden dran am späteren Sieger David Gehb (München). Erst auf dem Rad, seiner Paradedisziplin, vermochte sich Gehb vom Bremer abzusetzen. Dort fuhr er die rund 30 Sekunden Vorsprung heraus, die ihn am Ende von der Konkurrenz trennten. Er siegte schließlich in 59:32 Minuten vor Siedlitzki (1:00:02 Std) und Jens Nowak (1:00:47 Std.). Wie erwartet war Ludwig Rosik-Bötjer (Unitriathlöwen) der schärfste Rivale Siedlitzkis auf den Bremer Titel. Er kam als Gesamtfünfter nach 1:01:52 Std. ins Ziel.

Wie der Bremer Meister musste auch die weibliche Titelträgerin in der Gesamtwertung einer Konkurrentin den Vortritt lassen. Es stand eigentlich bereits vor dem Rennen fest, dass bei den Frauen kein Weg an Ilona Pfeifer vorbeiführen würde. Sie startet für Dissen in der 2. Bundesliga und brachte in 1:02:15 Std. einen ordentlichen Abstand zwischen sich und den Rest des weiblichen Feldes. Dies wurde jedoch angeführt von Marie-Claire Haag, die nach 1:05:20 Std. ins Ziel lief. Gesamtdritte wurde in 1:07:51 Std. Sandra Ehlers vom SC Weyhe.

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