Handball A-Juniorinnen Weiter Chancen auf die Bundesliga

Werder-Handballerinnen kämpfen in der Relegation in Halle. Lob von Trainer Buttig
04.06.2019, 15:52
Lesedauer: 1 Min
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Von Olaf Kowalzik

Die weibliche A-Jugend des SV Werder Bremen hat die Chance auf den Aufstieg in die Handball-Bundesliga gewahrt. Sie kehrte von der zweitägigen Aufstiegsrunde in Edemissen mit 5:5 Punkten als Gruppendritter zurück und spielt damit am 8./9. Juni in Halle/Westfalen mit sechs Mannschaften um drei Bundesliga-Startplätze.

Nachdem die Grün-Weißen ihren 28:19-Erfolg aus der Vorwoche über die HSG Osnabrück mit in die Runde nach Edemissen genommen hatten, kassierten sie im Auftaktspiel gegen den Thüringer HC kurz vor dem Abpfiff den unglücklichen 14:14-Endstand. Die Aussichten auf die Eliteklasse schwanden danach rapide weiter, weil der BV Garrel die vielen Werder-Zeitstrafen zum 22:20-Erfolg nutzte und der spätere, souveräne Aufsteiger VfL Oldenburg klar mit 22:13 über die Grün-Weißen triumphierte.

Damit ging es für den Zweitliga-Nachwuchs im letzten Spiel gegen den TV Hannover-Badenstedt um alles oder nichts: Der SV Werder brauchte in diesem Match einen Sieg, um noch in die letzte, bundesweite Aufstiegsrunde einziehen zu können. Den Niedersachsen hätte dafür schon ein Unentschieden gereicht. „In diesem Spiel hat meine Mannschaft eine riesige Moral bewiesen“, lobte Werders Trainer Dominic Buttig. Die verkürzten den 1:4-Rückstand bis zur Pause auf 5:7, danach wandelten sie den 8:11-Rückstand in eine 13:12-Führung um. Nachdem Sarah Seidel zum 14:12 traf, machte es der SV Werder noch einmal spannend und schloss seinen letzten Angriff zu früh ab. Mehr als der 13:14-Anschlusstreffer gelang aber nicht.

Damit kämpfte sich der SV Werder Bremen mit 5:5 Punkten vom fünften auf den dritten Platz vor und trifft an diesem Sonnabend in Halle/Westfalen auf den HSV Minden-Nord und den Rostocker HC. Werder muss in seiner Gruppe mindestens Zweiter werden, um in die finale Vierergruppe vorstoßen zu können. Sollte er das schaffen, dann geht es mit dem zweiten Qualifikanten der eigenen Gruppe am Sonntag gegen die beiden Gruppenbesten der Parallelgruppe bestehend aus der TG Hörste, BV Garrel und dem AMTV Hamburg um drei Tickets für die A-Jugend Bundesliga.

Die meisten Werder-Tore warfen Naomi Conze (14), Sarah Seidel (13) und Kathleen Hertes (12).

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