Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Mastersschwimmer Welt- und Europameister im Unibad

Zum zweiten Mal nach 2010 richtet der Bremer SC am Wochenende im Sportbad der Uni Bremen die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters aus.
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Welt- und Europameister im Unibad
Von Frank Büter

Zum zweiten Mal nach 2010 richtet der Bremer SC am Wochenende im Sportbad der Uni Bremen die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters aus. 1037 Aktive aus 259 Vereinen aus ganz Deutschland sind bei diesen Titelkämpfen in den verschiedenen Altersklassen vertreten, die jüngsten Teilnehmer sind mindestens 20 Jahre alt, die älteste Starterin ist Ingeborg Fritze – immerhin Jahrgang 1921. Die Düsseldorferin ist zehnfache Welt- und 25-fache Europameisterin; sie hat an Masterswettbewerben in der ganzen Welt teilgenommen.

Neben Fritze, die bei drei Rennen im Becken ist, sind weitere Sportler in Bremen zu Gast, die in den vergangenen Jahrzehnten im Schwimmbecken für Furore gesorgt haben. Etwa Karl Hauter (Jahrgang 1925) aus Pirmasens. 2009 wurde er in die „International Masters Swimming Hall of Fame“ in Fort Lauderdale (USA) berufen und damit für seine beachtliche Karriere geehrt. Hauter hatte seit 1986 an allen Weltmeisterschaften teilgenommen, 23 Weltrekorde erzielt und war 64-mal die Nummer eins der Weltrangliste. Als erste deutsche Frau wurde die vierfache Welt- und Europameisterin Christel Schulz (Jahrgang 1940) aus Brandenburg im Jahr 2011 mit dieser Auszeichnung bedacht. Mit Peter Nocke (Jahrgang 1955) aus Wuppertal ist im Unibad sogar ein erfolgreicher Olympionike am Start; bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann er Bronze über 100 Meter Freistil.

Der Landesschwimmverband Bremen ist mit 53 Aktiven aus neun Vereinen vertreten. Der namhafteste Teilnehmer ist dabei Peter Haarstick (Jahrgang 1952) als Altersklassenrekordhalter über 50 und 100 Meter Brust. Auf eine Teilnahme verzichtet hat die BSC-Schwimmerin Beate Scholtyssek, die gerade an den Masters-Weltmeisterschaften in Montreal teilgenommen hat, sich nun aber im Orgateam des ausrichtenden Vereins engagiert. Scholtyssek fiebert dem Wochenende dennoch entgegen, „Montreal war eine einmalige Erfahrung“, erzählt die Sportlerin. „Ich habe dort viele andere deutsche Schwimmer getroffen, die sich schon sehr auf die Wettkämpfe in Bremen freuen.“ Darunter auch Jenny Wachsmuth (Jahrgang 1988) aus Dresden, die als beste deutsche Teilnehmerin bei fünf WM-Starts viermal Gold und einmal Silber gewann.

„Wir wollen auch in diesem Jahr zeigen, wie hoch das Interesse am Schwimmsport in unserer Stadt ist und ein Zeichen setzen“, sagt Stephan Oldag, der Vorsitzender des Bremer Sport-Clubs. „Denn der Wettkampfsport bringt unter anderem auch Trainer hervor, die den Kindern das Schwimmen beibringen.“ Die Wettbewerbe beginnen am Sonnabend um 10 Uhr, am Sonntag bereits um 9.30 Uhr.

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