Werder-Frauen verlieren 0:1 in Freiburg "Mund abputzen und weitermachen"

Trotz einer starken zweiten Halbzeit bleiben die Werder-Frauen in Freiburg punkt- und torlos. Aber Trainer Thomas Horsch nimmt trotzdem einige gute Ansätze mit in die Zukunft.
14.11.2021, 18:56
Lesedauer: 1 Min
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Von Mathias Sonnenberg

Für die knapp achtstündige Busfahrt zurück in die Hansestadt hatte sich Trainer Thomas Horsch gut präpariert. „Ich werde das Spiel des 1. FC Köln schauen, unser Gegner am kommenden Freitag“, erklärte er. Mit den 90 Minuten, die er zuvor meist stehend am Spielfeldrand verbracht hatte, schloss Horsch schnell ab. „Mund abputzen, weitermachen“, sagte der Werder-Coach nach der 0:1-Niederlage beim SC Freiburg, die durchaus vermeidbar gewesen wäre.

Aber ein frühes Gegentor hatte den Matchplan schnell über den Haufen geworfen. Freiburgs Hasret Kayikci schoss einen Freistoß aus 25 Metern an die Latte, den Abpraller köpfte Kim Fellhauer auf das Tor. Werder-Keeperin Anneke Borbe schien den Ball schon in den Händen zu halten, dann rutschte das Leder doch noch über die Linie. Horsch wertet die Aktion als „Torwartfehler, der bei uns einiges durcheinander geworfen hat“. Glück für Werder, dass Schiedsrichterin Ines Appelmann nach 34 Minuten einen Foulelfmeter wieder zurücknahm, weil Ere­leta Memeti über ihre eigenen Füße gestolpert war.

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Nach der Pause war Werder dann die klar überlegene Mannschaft. „Wir hatten den Ausgleich mehrmals auf dem Fuß und auf dem Kopf, sind aber in den Momenten nicht souverän geblieben“, haderte Horsch mit dem Spielverlauf. Immer wieder pushte er seine Mannschaft von der Seitenlinie, schickte Verteidigerin Katharina Schiechtl für die letzten Minuten in den Sturm – aber der Ausgleich sollte trotz einiger guter Tormöglichkeiten nicht mehr fallen.

Info

SC Freiburg – Werder Bremen  1:0 (1:0)

SC Freiburg: Borggräfe – Karl, Steuerwald, Knaak, Vojteková (81. Wensing) – Fellhauer (71. Wittje), Minge, Kayikci – Müller (90. Xhemaili), Fölmli (81. Hoffmann), Memeti (90. Büchele)

Werder Bremen: Borbe – Timmermann, Ulbrich, Schiechtl, Toth (46. Lührssen) – Gidion, Hausicke, Walkling – Wichmann, Meyer (46. Sternrad), Sehan (75. Dieckmann)

Tor: 1:0 Fellhauer (3.); Zuschauer: 624

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