Bundesliga Werder-Chef Fischer zieht Schlussstrich nach 45 Jahren

Bremen (dpa) - Klaus-Dieter Fischer zieht nach mehr als vier Jahrzehnten einen Schlussstrich unter seine Karriere beim SV Werder Bremen. Der langjährige Geschäftsführer des Fußball-Bundesligaclubs hört zum Jahresende auf.
26.03.2014, 18:51
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Bremen (dpa) - Klaus-Dieter Fischer zieht nach mehr als vier Jahrzehnten einen Schlussstrich unter seine Karriere beim SV Werder Bremen. Der langjährige Geschäftsführer des Fußball-Bundesligaclubs hört zum Jahresende auf.

Außerdem tritt der 73-Jährige als Präsident des Gesamtvereins von 1899 e.V. zurück. Der ursprünglich geplante Wechsel in den Aufsichtsrat kommt für Fischer aus persönlichen Gründen nicht mehr infrage. Das Gremium mit dem früheren Werder-Manager Willi Lemke an der Spitze wird 2016 neu gewählt.

«Der Verein besteht jetzt seit 115 Jahren und ich bin seit 60 Jahren Mitglied und seit 45 Jahren in Führungsgremien dabei. Ich hatte immer den Ehrgeiz, den Zeitpunkt meines Ausscheidens selbst zu bestimmen und halte ihn am Jahresende für gekommen», teilte Fischer am Mittwoch mit. Er werde aber mit den Grün-Weißen immer eng verbunden bleiben: «Dieser Verein hat mein Leben bestimmt und mir Welten erschlossen, die ich sonst nicht erlebt hätte.»

Fischer ist seit 1970 in führender Funktion für den SV Werder tätig. Er arbeitete in den sportlich erfolgreichen Jahren eng mit Lemke zusammen und prägte den Begriff der «Werder-Familie». In dieser Zeit gewann Werder drei deutsche Meisterschaften, fünfmal den DFB-Pokal sowie 1992 den Europapokal der Pokalsieger. Als Geschäftsführer ist er derzeit beim Traditionsclub zuständig für das Leistungszentrum mit den diversen Jugendteams, den Frauen-Fußball und andere Sportarten.

Bis Ende Dezember will Fischer vor allem seinen möglichen Nachfolger einarbeiten. «Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich unseren Vize-Präsidenten Hubertus Hess-Grunewald als starken Nachfolge-Kandidaten einschätze», erklärte das Werder-Urgestein. Er hoffe, dass sich die Vereinsmitglieder dieser Meinung anschließen können. «Auf jeden Fall wäre es dann gelungen, ein bestelltes Feld zu hinterlassen - einen kerngesunden, vitalen, zukunftsorientierten SV Werder.»

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