Kommentar über das Leistungszentrum

Werder schlägt neue Töne an

Der mögliche Bau eines Werder-Leistungszentrums in der Pauliner Marsch spaltet die Bürger. Es ist gut, dass Werder bei dem Projekt jetzt neue Töne anschlägt, meint Mathias Sonnenberg.
22.11.2019, 06:00
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Werder schlägt neue Töne an
Von Mathias Sonnenberg
Werder schlägt neue Töne an

So sehen die aktuellen Pläne für das Nachwuchsleistungszentrum von Werder Bremen aus.

Werder Bremen

Das Thema ist so allumfassend, dass sich sowohl Fußball-Fans wie auch Menschen, die dem Sport weniger zugeneigt sind, dafür interessieren. Darf Werder mitten in der Pauliner Marsch ein neues Leistungszentrum bauen? Und wenn ja, darf die Stadt sich dann daran finanziell beteiligen? Viel Stoff für den Stammtisch.

Nach harten, auch in der Öffentlichkeit ausgetragenen Auseinandersetzungen, schlägt der Bundesligist jetzt neue Töne an und drosselt das Tempo. Erst die Anhörung der Anwohner, die für mehrere Abendveranstaltungen geplant ist. Parallel Gespräche mit der Politik, um die Machbarkeit des Projektes auf informeller Ebene zu eruieren. Und erst dann die Frage der Finanzierung. Werder versucht, eine richtige Schrittfolge für das wichtige Vorhaben zu finden. Und ist dabei auf einem guten Weg.

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Es ist eben zu wenig, immer nur das Argument des globalen Imageträgers zu ziehen und darauf zu verweisen, dass der Verein viele Millionen Euro in die Bremer Steuerkasse spült. Es geht darum, Anwohner und Politik mitzunehmen und immer wieder zu erklären, warum das Leistungszentrum für Werders Zukunft in der Bundesliga so elementar ist.

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