Handball: Weibliche A-Jugend bezwingt Wilhelmshaven im Topspiel mit 26:20 - B-Mädchen steigen auf Werder untermauert Oberliga-Ambitionen

Östliche Vorstadt. Noch schöner hätte das vergangene Wochenende für die weibliche Handball-Jugend des SV Werder Bremen gar nicht verlaufen können. Ihre A-Mädchen festigten mit den Erfolgen im Spitzenspiel über die JSG Wilhelmshaven (26:20) und beim TV Oyten (33:26) die Ambitionen, in die Oberliga aufzusteigen, die weibliche B-Jugend hat das mit dem 25:17-Heimsieg über den TV Cloppenburg bereits geschafft.
26.10.2017, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Östliche Vorstadt. Noch schöner hätte das vergangene Wochenende für die weibliche Handball-Jugend des SV Werder Bremen gar nicht verlaufen können. Ihre A-Mädchen festigten mit den Erfolgen im Spitzenspiel über die JSG Wilhelmshaven (26:20) und beim TV Oyten (33:26) die Ambitionen, in die Oberliga aufzusteigen, die weibliche B-Jugend hat das mit dem 25:17-Heimsieg über den TV Cloppenburg bereits geschafft. Zu guter Letzt stieg die weibliche C-Jugend der Grün-Weißen mit einem 23:20-Auswärtssieg bei der SG Neuenhaus-Uelsen erfolgreich in die Oberliga Saison ein.

Die weibliche A-Jugend des SV Werder Bremen schob sich mit zwei Siegen binnen vier Tagen mit 8:2 Punkten an die Tabellenspitze. Am wichtigsten war der 26:20 Erfolg über die JSG Wilhelmshaven, mit der die Mannschaft des Werder Trainers Florian Marotzke den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer stürzte. Das Topspiel stand bis zum 15:14 zugunsten des SVW auf des Messers Schneide, danach warf er den vorentscheidenden 20:14-Vorsprung heraus (41.). Diese Sechs-Tore-Führung hatte bis zum Abpfiff bestand, womit die Bremerinnen zugleich ihren dritten Heimsieg in Folge feierten. Der 33:26-Auswärtssieg drei Tage später über den Drittletzten TV Oyten führte den Zweitliga-Nachwuchs mit 8:2 Punkten vor dem VfL Oldenburg an die Tabellenspitze. Die Entscheidung in Oyten fiel am Dienstagabend in den finalen sechs Minuten, in denen Pia Döpke (2), Lea-Marie Jarzembowski (2) und Marieke Heilmann per Fünferpack zum 33:26-Endstand trafen.

SV Werder Bremen: Sodji, P. Ferber-Rahnhöfer; Heilmann (5/1), Dölle, Jarzembowski (6), Böntgen (1), Hertes (7), Bösert, Frank (4), Döpke (7/1), Repty (6/1), Majewski (5), Molzahn (3), Mehrtens (8), H. Ferber-Rahnhöfer (7/1)

Die B-Mädchen das SV Werder Bremen bekräftigten mit dem 25:17-Erfolg über den TV Cloppenburg ihre Heimstärke und blieben auch im vierten Spiel vor eigener Kulisse ungeschlagen. Sie ziehen mit 12:4 Punkten in die höchste Spielklasse ein. Der Drittletzte aus Cloppenburg war nur mit einer Rumpftruppe angetreten, so dass er dem hohen Tempo der Gastgeberinnen nicht im Geringsten gewachsen war. Werders Trainerin Rabea Neßlage nutzte derweil die Chance, allen Spielerinnen reichlich Einsatzchancen einzuräumen und ein paar Formationen auszuprobieren. „Dass wir trotzdem so deutlich gewonnen haben spricht dafür, dass wir für die Oberliga-Saison gewappnet sind“, freute sie sich. Ihre Mannschaft erwischte gegen die Niedersachsen einen Blitzstart und setzte auf 9:2 ab. Beim 10:5-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt. Damit war die Partie bereits entschieden. Der SVW hätte sich allerdings auch eine Niederlage erlauben können, da sich sein Konkurrent aus Hatten-Sandkrug mit einer 19:27-Heimniederlage gegen die HSG Osnabrück aus dem Aufstiegsrennen katapultiert hatte.

SV Werder Bremen: Hohmann, P. Ferber-Rahnhöfer; R. Engel (1), Harjes (1), Fabig (1), N. Engel (7), Schluroff (1), Hertes (7/1), Majewski (2), Schengalz (1), Paeslack, Bösert, H. Ferber-Rahnhöfer (4/1).

Die weibliche C-Jugend des SVW brachte ihr erstes Oberligaspiel mit einem 23:20-Erfolg bei der SG Neuenhaus-Uelsen hinter sich. Die Bremerinnen fanden sofort gut ins Spiel und führten durch einen Treffer von Jana Mosel schnell mit 4:1 (7.). Sie bauten ihre Angriffe ruhig und konzentriert auf, während die Abwehr aggressiv, aber äußerst fair zusammen arbeitete. Danach ließen die Gäste im Angriff einige gute Torchancen aus, sodass die SG Neuenhaus-Uelsen über ihre linke Achse Tor um Tor aufholen konnte. Das hochklassige Duell gewann nach dem Seitenwechsel weiter an Dramatik, als die Niedersachsen beim 14:14 und 15:15 zweimal ausglichen. „Meine Mannschaft hat sich davon nie beeindrucken lassen und immer eine Schippe draufgelegt“, sagte Werders Trainerin Grit Gerke. Bei denen hatte Linkshänderin Nina Engel die Fronten mit einem ünferpack zum 20:15-Vorsprung schnell geklärt (43.).

SV Werder Bremen: Goldbach; Krawutschke, Mosel (5), Adilovic, Paeslack, Becker (4), Budelmann, Engel (10/3), Kreft (3), Schiffler (1), Mackowiak.

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