Schachtrainer Carlstedt Traumjob ohne Traumgehalt

Werders Schachtrainer hatte einen Traumjob, trotzdem hat er ihn gekündigt. Sein Weggang ist ein Beispiel, wie schwierig es für Vereine ist, im semiprofessionellen Sektor professionelle Trainer zu halten.
23.11.2022, 15:14
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Traumjob ohne Traumgehalt
Von Olaf Dorow

Drei Jahre ist es her, da waren alle glücklich. In der Schachabteilung des SV Werder freute man sich, dass ein so junger und so engagierter neuer Cheftrainer für die Profis aus der Bundesliga sowie für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit gefunden wurde. Und Jonathan Carlstedt freute sich, dass er seine Traumstelle bekommen hatte. 2021 wurde seine Stelle vom Verein entfristet. Jonathan Carlstedt bekräftigte: "Das ist mein absoluter Traumjob." Melodramatisch könnte man jetzt sagen: Der Traum ist aus. Zum 31. Januar hat Carlstedt gekündigt. Auf keinen Fall im Bösen, wie er betont. Es sei nicht so, dass es ihm keinen Spaß mehr gemacht habe. Er bleibe Vereinsmitglied, wolle für eine geordnete Übergabe sorgen und stehe weiterhin als Spieler zur Verfügung, falls er gebraucht wird. Dass alle happy sind, lässt sich aber auch nicht behaupten. Oliver Höpfner, Vorsitzender der Schachabteilung, gibt zu: "Eine gewisse Form der Enttäuschung ist schon da."

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