Nur Plogmann glänzt

Werders U23 verliert Regionalliga-Topspiel gegen Lübeck

Mit 0:2 hat Werders U23 das Regionalliga-Topspiel gegen Lübeck verloren. Nur Werders Schlussmann Plogmann glänzte am Freitagabend.
03.05.2019, 22:55
Lesedauer: 1 Min
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Werders U23 verliert Regionalliga-Topspiel gegen Lübeck
Von Frank Büter
Werders U23 verliert Regionalliga-Topspiel gegen Lübeck

Luca Plogmann

Ewert/NPH

Der VfB Lübeck hat im Fernduell mit dem VfL Wolfsburg seine Minimalchance im Titelkampf der Fußball-Regionalliga Nord gewahrt. Im Topspiel des 32. Spieltages setzte sich der Tabellenzweite beim Dritten SV Werder U 23 mit 2:0 (0:0) durch. Für die Bremer, die zwischenzeitlich zwölf Spiele in Serie nicht verloren hatten, war es nun die zweite Heimpleite in Folge. „In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut sortiert und hatten mit Luca Plogmann einen guten Torwart, der uns im Spiel hält“, resümierte Trainer Sven Hübscher. „In einer Phase, wo wir das Spiel komplett im Griff haben, kassieren wir dann das Gegentor. Wenn der Gegentreffer ausbleibt, wird es für Lübeck schwieriger, weil sie aufmachen müssen.“

Die Gäste waren von Beginn an präsenter und erarbeiteten sich ein klares Chancenplus. So stand Werders Schlussmann Luca Plogmann wiederholt im Mittelpunkt. Nach Pfostenschuss von Dennis Hoins verhinderte Plogmann mit toller Parade beim Nachschuss von Kresimir Matovina (22.) ebenso einen drohenden Rückstand wie bei seiner Fußabwehr gegen Ahmet Arslan (37.). Auch die Doppelchance mit Lupfer von Arslan und Nachschuss von Lucas Will machte das 19-jährige Bremer Eigengewächs zunichte (40.).

Und Werder? Fand zunächst offensiv gegen die stärkste Defensive der Regionalliga nur selten statt. Einzig erwähnenswert war ein Abschluss des aufgerückten Joshua Bitter, der in VfB-Keeper Benjamin Gommert seinen Meister fand. Die Führung der Gäste lag also in der Luft – und ließ nach Wiederbeginn auch nicht mehr lange auf sich warten, als Dongsu Kim einen Eckball zum 1:0 über die Linie drückte (54.). Die Folge waren wütende Angriffe der Bremer, die aber in Person von Wagner, Bitter und Osabutey am starken Gommert scheiterten oder das Ziel knapp verfehlten. Werder war nun die aktivere Mannschaft, während Lübeck auf Konter lauerte und durch Fabio Parduhn in der Schlussphase schließlich alles klar machte.

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