Saisonstart des Bremer Eishockey-Teams Weserstars unterlaufen zu viele Fehler

Endlich durften die Weserstars wieder zu einem Pflichtspiel aufs Eis. Der Saisonstart in der Eishockey-Regionalliga brachte allerdings eine hohe 1:8-Niederlage sowie ein 1:2 in der Verlängerung.
18.10.2021, 18:30
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Freye

Es hätte besser laufen können. „Das war nicht super“, kommentierte Andrew McPherson den Start der Weserstars in die Eishockey-Regionalliga Nord. Zunächst waren der Spielertrainer und sein Team bei der 1:8 (0:3, 0:2, 1:3)-Heimpleite gegen die Harzer Falken arg unter die Räder gekommen. Dann folgte immerhin ein Punkt bei der 1:2 (1:0, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung bei den Salzgitter Icefighters. Der Start war nicht super, er liefert McPherson aber auch keinen Anlass zur Sorge. „Wir haben Fehler gemacht, die wir in einem Monat nicht mehr machen“, sagte er.

Die Beschreibung galt in erster Linie dem 1:8 gegen die Falken. Die hatten sich schließlich auf die Patzer der Bremer verlassen können. Als Neuzugang Brandon Egli zum zwischenzeitlichen 1:5 für die Weserstars treffen durfte, war die Partie längst entschieden. „Wir haben viele neue Spieler, und wir lernen momentan noch viel“, meinte Andrew McPherson. Der ehemalige Profi ist seit einem Jahr in verantwortlicher Position, gab coronabedingt aber erst am Wochenende seinen Einstand in einem Pflichtspiel. Beim 1:2 nach Verlängerung in Salzgitter gewann McPherson also seinen ersten Punkt als Spielertrainer. Vollends glücklich war er aber auch damit nicht: „Wir hatten genug Chancen, um dieses Spiel zu gewinnen.“

Bereits früh waren die Weserstars nach dem Treffer von Anton Gluchich in Führung gegangen (5.). Sie vermochten jedoch nicht nachzulegen. Dann schlugen die Icefighters in der 51. Minute doch noch zu. In der Verlängerung machte sich schließlich erneut eine gewisse Unreife beim Gast bemerkbar: Die Weserstars gerieten in eine doppelte Unterzahl und konnten den entscheidenden Treffer nach 52 Sekunden der Extra-Time zwangsläufig nicht verhindern. „Aber die Jungs sind heiß auf Eishockey und wollen viel machen – das ist wichtig“, findet Andrew McPherson. Er selbst verbrachte jeweils rund 20 Minuten auf dem Eis. „Wir brauchen jetzt erst einmal die Erfahrung“, betont der 42-Jährige. Dabei war der Trainer McPherson nicht einmal ganz zufrieden mit dem Spieler McPherson: „Ich habe gemerkt, dass ich mal einen Weg finden muss, für mich und meine Leistung zu trainieren.“

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