Basketball-Bundesaliga

Willkommen zu Hause

Die Eisbären Bremerhavenern haben bei den nun folgenden drei Heimspielen in Serie die Chance, den ungeliebten Platz im Tabellenkeller zu verlassen.
04.11.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Willkommen zu Hause
Von Oliver Matiszick

Es läuft noch nicht wirklich rund bei den Eisbären Bremerhaven in dieser Saison der Basketball-Bundesliga. Sieben Partien sind absolviert – und das Team von Trainer Sebastian Machowski rangiert mit nur zwei Punkten auf Platz 16. Und die Tabelle, man weiß es, lügt nicht.

Doch im Fall der Eisbären erzählt sie noch eine weitere Geschichte: Nämlich die, dass fünf jener bisher sieben Spiele auswärts bestritten werden mussten. In den kommenden Wochen aber rückt der Spielplan dieses ungleiche Verhältnis wieder gerade – und bietet den Bremerhavenern bei drei Heimspielen in Serie die Chance, den ungeliebten Platz im Tabellenkeller zu verlassen. Bayreuth, Göttingen, Tübingen, so lautet bis Anfang Dezember die Abfolge des Dreierpacks vor eigenem Publikum in der Stadthalle.

Die Aufgabe zum Auftakt an diesem Sonntag (15 Uhr) hat es bereits in sich. Denn mit den Bayreuthern kommt ein Gegner in den Eisbärenkäfig, der im ersten Abschnitt dieser Saison dort anknüpfen konnte, wo er in der Spielzeit zuvor aufgehört hat. Als Vierter der Hauptrunde waren sie da sicher in die Playoffs eingezogen, und auch aktuell zählen sie als Tabellenfünfter zum Kreis der acht besten Bundesligisten. Dass Bayreuth zurzeit auf seinen verletzten Starting-Center Assem Marei verzichten muss, ist kein Nachteil für die Eisbären – ändert aber nichts daran, dass sie es mit einem eingespielten Gästeteam zu tun bekommen werden.

Und vor allem: Bayreuths Stärke, das Reboundverhalten, war im bisherigen Saisonverlauf die große Schwachstelle von Machowskis Mannschaft. Bei den zweiten Chancen des Gegners waren die Eisbären allzu anfällig – und sie wissen darum. „Wir müssen einfach konzentrierter und vor allem konstanter spielen, um uns endlich mal zu belohnen. Nur 15 oder 20 Minuten vernünftig Basketball zu spielen, das reicht in dieser Liga nicht“, sagt Kapitän Dominique Johnson.

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