Werder II gegen VfR Neumünster Wolter gibt zweiter Reihe eine Chance

Bremen. Wegen der Ausfälle im Profi-Team muss Thomas Wolter Spieler abgeben und fünf Plätze in seiner Startelf neu besetzen. Nun müssten sich eben die Spieler der zweiten Reihe zeigen, so der Trainer von Werder II.
13.04.2013, 05:00
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Von Sfy

Bremen. Wegen der Ausfälle im Profi-Team muss Thomas Wolter fünf Plätze in seiner Startelf neu besetzen. Natürlich will der Coach von Werder II trotzdem gewinnen. Nun müssten sich eben die Spieler der zweiten Reihe zeigen, so Wolter.

Für die Fußballer von Werder Bremen II müsste man sich eigentlich eine ganz neue Tabellenregion ausdenken: Mit 34 Punkten belegt der Regionalligist den fünften Tabellenplatz. Die Spitze, dessen Ende der Vierte VfL Wolfsburg II markiert (43), ist weit entfernt, das Mittelfeld, angeführt vom Sechsten VfR Neumünster (28), allerdings auch. Doch die Gefahr von "unten" erscheint schon ein bisschen größer als die Hoffnung auf den Anschluss an das Führungsquartett.

Insofern trifft es sich gut, dass die Bremer am Sonnabendnachmittag (14 Uhr) ausgerechnet das Team aus Neumünster empfangen. "Wir müssen uns darauf besinnen, was dazu gehört, ein Spiel zu gewinnen, ich erwarte ein gewisses Maß an Sachlichkeit", fordert Trainer Thomas Wolter vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn. Zuletzt hatten sich seine Kicker immer wieder mal verzettelt und die Klarheit in ihren Aktionen vermissen lassen. Mit der Folge, dass dem TSV Havelse am vergangenen Mittwoch eine ebenso nüchterne wie konzentrierte Leistung zum 2:0-Sieg auf Platz 11 reichte.

Wie angekündigt wird aber die heutige Elf nicht zu vergleichen sein mit der erfolglosen Mannschaft vom Havelse-Spiel. Da sich die Personalsituation der Bundesliga-Mannschaft keineswegs verbessert hat in den vergangenen Tagen, stehen nämlich gleich mehrere Spieler im Profikader. Neben Torwart Richard Strebinger auch die Feldspieler Aleksandar Stevanovic, Florian Hartherz, Felix Kroos und Özkan Yildirim. Also werden gleich fünf Plätze frei in der Startelf von Werder II. Thomas Wolter erwartet, dass die Spieler "sich zeigen". An einer notwendigen Herausforderung sollte es ihnen nicht mangeln. Der VfR Neumünster zählt schließlich zu den angenehmen Überraschungen dieser Regionalliga-Saison – und zu den wenigen Teams, die sich bislang stets fernhielten vom Tabellenende. "Sie haben sich in der Liga etabliert und die eine oder andere Mannschaft schon geärgert", so Wolter, dessen Elf trotz des 5:0-Erfolgs im Hinspiel einige Probleme mit dem VfR gehabt hatte.

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