Eisbären Bremerhaven Woltmanns Debüt auf der Bank

Nach nur zwei Siegen aus 13 Spielen haben die Eisbären Bremerhaven den Trainer gewechselt. An diesem Mittwoch sitzt Arne Woltmann im Auswärtsspiel in Jena erstmals als Headcoach auf der Bank.
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Woltmanns Debüt auf der Bank
Von Frank Büter

Bremerhaven. Bei den Eisbären Bremerhaven beginnt eine neue Zeitrechnung. Wenn der abstiegsbedrohte Basketball-Bundesligist an diesem Mittwoch um 19 Uhr bei Science City Jena antritt, wird erstmals Arne Woltmann als verantwortlicher Trainer auf der Bank sitzen. Woltmann, seit dem 1. Juli bei den Eisbären Bremerhaven als Geschäftsführer in der Nachfolge von Jan Rathjen tätig, löste am vergangenen Mittwoch den erfolglosen Sebastian Machowski als Headcoach ab und wird bei den Eisbären bis zum Saisonende nun in Personalunion als Geschäftsführer und Trainer fungieren. Mit nur zwei Siegen auf dem Konto dümpeln die Eisbären im Tabellenkeller, umso wichtiger wäre somit ein Sieg zum Einstand des neuen Coaches.

Arne Woltmann, der unter anderem mehrere Jahre beim deutschen Serienmeister Brose Baskets in Bamberg als Co-Trainer tätig war, hofft dabei, dem Team neue Impulse mitgeben zu können. „Man darf in so kurzer Zeit sicher keine Wunderdinge erwarten. Aber es gibt einige Kleinigkeiten, die ich kurzfristig verändern möchte. Dazu gehört die Verteidigung“, sagt Woltmann, der in den ersten Trainingseinheiten unter seiner Regie den Hebel vor allem in der Defensive angesetzt hat.

Die Zeit seit seiner Amtsübernahme am vergangenen Mittwoch war kurz, entsprechend intensiv wurde in den vergangenen Tagen gearbeitet. Selbst Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag standen Trainingseinheiten auf dem Programm, ehe sich der Eisbären-Tross am Dienstag auf die 500 Kilometer lange Busfahrt nach Jens gemacht hat. Vor dem kommenden Gegner hat Woltmann Respekt. „Science City ist sehr flexibel aufgestellt und in eigener Halle schwer zu spielen“, sagt der neue Bremerhavener Headcoach. „Man darf sich gegen Jena keine längeren Schwächephasen erlauben, da die Mannschaft nicht zuletzt aufgrund ihrer enormen Erfahrung jederzeit in der Lage ist, zu scoren.“

Der Gastgeber spielt bisher eine sehr solide Saison und hat bereits fünf Siege einfahren können. Der wohl größte Trumpf der Mannschaft von Trainer Björn Harmsen, der gerade erst einen unbefristeten Vertrag erhalten hat, ist die immense Erfahrung. Mit den beiden 37-jährigen Immanuel McElroy und Derrick Allen und dem 36-jährigen Julius Jenkins verfügt Harmsen über ein routiniertes US-Trio, das im Profi-Basketball bereits viel gesehen und erreicht hat. Die Überraschungssiege gegen die Spitzenteams aus Ulm (92:87), Bonn (73:69) und Bayreuth (88:75) sind zudem Beleg dafür, über welches Potenzial Jena verfügt. Neben Jenkins, Allen und McElroy sorgen vor allem die beiden Guards Skyler Bowlin und Martynas Mazeika für Gefahr. Zu beachten sind außerdem die beiden Center Oliver Mackeldanz und Oliver Clay.

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