Der 6. swb-Marathon in Zahlen Zehn Kilometer Absperrband und ein Chor aus Afrika

Bremen. Logistisch stellt der 6. swb-Marathon die Organisatoren vor eine hohe Hürde. An alles muss gedacht sein, damit die Läufe am Sonntag für die Teilnehmer und Zuschauer ein Erfolg werden. Rund 50.000 Menschen werden dann auf und rund um die Strecke unterwegs sein.
15.09.2010, 10:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Ben Binkle

Bremen. Logistisch stellt der 6. swb-Marathon die Organisatoren vor eine hohe Hürde. An alles muss gedacht sein, damit die Läufe am Sonntag für die Teilnehmer und Zuschauer ein Erfolg werden. Rund 50.000 Menschen werden dann auf und rund um die Strecke unterwegs sein.

Die neue Streckenführung lässt kein Highlight in Bremen aus: Start und Ziel auf dem Marktplatz, Abstecher an der Schlachte, in Schwachhausen, Findorff, der Neustadt und dem Bürgerpark. Entlang der 42,195 Kilometer langen Marathonstrecke soll es ein buntes Volksfest werden: 14 DJs und sogar ein afrikanischer Chor liefern die passende Musik.

Um die Laufstrecke sicher und kenntlich zu machen, wurden stolze zehn Kilometer Absperrband verbraucht und zusätzlich noch 500 Absperrgitter aufgestellt. Auch der personelle Aufwand für die Großveranstaltung ist enorm. 500 ehrenamtliche Helfer, 220 Polizisten, 115 Sanitäter, 20 Masseure und fünf Sportärzte sind am Sonntag im Einsatz.

Die knapp 5000 Läufer des Wochenendes verteilen sich auf die verschiedenen Läufe. Der Halbmarathon erfreut sich mit rund 2100 Anmeldung der größten Beliebtheit, beim "echten" Marathon gehen 1100 Teilnehmer an den Start. 1600 Läufer kommen dabei aus Bremen, viele weitere aus der Umgebung. Doch lockt der 6. swb-Marathon Läufer aus dem ganzen Bundesgebiet an die Weser. So wird auch eine 47-köpfige Gruppe aus Duisburg an den Start gehen, 25 Dänen sorgen für einen internationalen Wettkampf. Insgesamt sind Läuferinnen und Läufer aus 27 Nationen mit dabei.

Seinen Titel verteidigen will Oliver Sebrantke. Im Vorjahr siegte der Stuhrer in 2:38,11 Stunden, auch diesmal zählt er zum engsten Favoritenkreis. Und auch im Frauenlauf hat Bremen ein heißes Eisen im Feuer. Fakja Hofmann, geht als Zweite der Deutschen Meisterschaften in ihrer Wahlheimat an den Start. Für Prominenz sorgen Ex-Werder-Spieler Marco Bode, der die zehn Kilometer läuft, und Willi Lemke. Der Schirmherr der Veranstaltung nimmt am Halbmarathon teil.

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