Landesliga-Handballer unterliegen beim TV Oyten mit 33:35 - Sonnabend kommt der TSV Daverden Zu kleiner Kader noch zu unerfahren - SVGO verliert

Oslebshausen. Zu grün hinter den Ohren und zu wenig Spieler zum Wechseln: Bei den Landesliga-Handballern des SV Grambke-Oslebshausen führten zwei Faktoren zur 33:35 (16:17)-Auswärtsniederlage beim TV Oyten. Das Hauptproblem der Gelb-Blauen war ihr schmaler Kader, der nach den Ausfällen von Björn Bischof (verletzt) und Nino Feldermann (USA-Aufenthalt) auf acht Feldspieler dezimiert wurde.
14.09.2017, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Oslebshausen. Zu grün hinter den Ohren und zu wenig Spieler zum Wechseln: Bei den Landesliga-Handballern des SV Grambke-Oslebshausen führten zwei Faktoren zur 33:35 (16:17)-Auswärtsniederlage beim TV Oyten. Das Hauptproblem der Gelb-Blauen war ihr schmaler Kader, der nach den Ausfällen von Björn Bischof (verletzt) und Nino Feldermann (USA-Aufenthalt) auf acht Feldspieler dezimiert wurde. Mit inbegriffen ist dabei schon der SVGO-Trainer Holger Langer, der sich dadurch zwangsweise ebenfalls ein Dress anziehen musste.

„Oyten konnte nach 20 Minuten nahezu seine komplette erste Sieben austauschen, wir nicht“, verglich der spielende Coach die unterschiedlichen Voraussetzungen der beiden Kontrahenten. Seine Mannschaft hatte bis dahin mit 14:11 geführt, weil vor allem die Achse Marcel Hägermann (Rückraum) und Adrian Rüttjerott (Kreis) überzeugte. Bis zum Seitenwechsel hatte der TVO das Blatt jedoch dank seines konditionellen (Wechsel-)Vorteils wieder gewendet.

Die Entscheidung fiel in der stets spannenden Begegnung beim 33:34, als die Unparteiischen auf Zeitspiel entschieden und Pascal Hinrichs den Ball sofort auf das gegnerische Tor warf, anstatt noch die sechs erlaubten Pässe bis zu einer besseren Torchancen durch die eigenen Reihen spielen zu lassen. Im Gegenzug fiel in der Schlussminute das alles entscheidende 33:35.

Trainer Holger Langer wollte aus seinem Herzen nach der Begegnung aber keine Mördergrube machen. „Das ist natürlich auch noch Pascals Alter geschuldet, mit 18 Jahren kann und darf man auch Fehler machen“, nahm er seinen Youngster aber in Schutz. Überhaupt hatte der Gast mit dem diesmal nicht so erfolgreichen Rückraumspieler Philip Schmidt und dem erneut starken Linksaußen Felix Fuchs drei 18-Jährige eingesetzt.

Der Kreisläufer Adrian Rüttjerott ist außerdem erst 19 Jahre alt. „Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt“, ist Holger Langer überzeugt. Nichtsdestotrotz kann seine Mannschaft mit den 2:2 Punkten zum Saisonstart zufrieden sein.

Zum Abschluss seines Fantags erwartet der SVGO am Sonnabend um 19.30 Uhr den Verbandsliga-Mitabsteiger TSV Daverden in der Halle an der Sperberstraße. Gegen den hofft er auf die Einsätze seiner Routiniers Malo Rosemeier und Björn Bischof.

SV Grambke-Oslebshausen: Entelmann, Mühlbauer; Langäer (1), P. Hinrichs (7), Schmidt (1), Kraft, Rüttjerott (1), Hägermann (7), Hergert (5/2), Fuchs (11).

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