Werder Bremen stellt in der Aufstiegsrunde die beste Abwehr und zieht in die Oberliga-Vorrunde ein Zum Jubeln fehlt der weiblichen B-Jugend die Kraft

Östliche Vorstadt. Die weibliche Handball-B-Jugend des SV Werder Bremen trotzte den tropischen Temperaturen in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle und sicherte sich den sofortigen Aufstieg in die Oberliga-Vorrunde. Dabei gaben sie sich gegen den Lokalrivalen ATSV Habenhausen (13:7), Jugendhandball Wümme (8:7) und den VfL Stade (17:14) keine Blöße.
01.06.2017, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Östliche Vorstadt. Die weibliche Handball-B-Jugend des SV Werder Bremen trotzte den tropischen Temperaturen in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle und sicherte sich den sofortigen Aufstieg in die Oberliga-Vorrunde. Dabei gaben sie sich gegen den Lokalrivalen ATSV Habenhausen (13:7), Jugendhandball Wümme (8:7) und den VfL Stade (17:14) keine Blöße. Sie waren von den gut sieben Stunden gezeichnet, die sie in der aufgeheizten Halle verbracht hatten. Trotzdem hatte sie das Heimrecht offenbar beflügelt.

„Meine Mannschaft hat sich jetzt aber auch eine Pause verdient“, sagte Werders Trainerin Rabea Neßlage. Ihre Spielerinnen hatten in den drei Partien nur 28 Gegentreffer zugelassen, damit stellten sie die mit Abstand beste Verteidigung des Turniertages. „Darauf hatten wir ja auch unseren Fokus gelegt“, erklärte Rabea. „Das das hat insgesamt ganz gut geklappt.“ Auch zum Auftakt gegen den Lokalrivalen ATSV Habenhausen. Ehe die Gäste wussten, wie ihnen geschah, hatte ihnen Hanna Ferber-Rahnhöfer zur Pause schon den 2:6-Rückstand eingeschenkt.

Lara Paeslack erhöhte weiter auf 10:3 (23.). Am Ende setzte sich der SV Werder Bremen mit einem klaren 13:17-Erfolg durch. Das zweite Duell gegen Jugendhandball Wümme sollte bereits über den späteren Aufsteiger entscheiden. Siebenmal stand diese spannende Begegnung Unentschieden, bevor Hanna Ferber-Rahnhöfer ihre Farben mit einem energischen Durchbruch auf halblinks sieben Sekunden vor Schluss zum 8:7-Endstand kräftig durchatmen ließ. Kurz zuvor parierte SVW-Torhüterin Emily Goldbach zwei wichtige Würfe, allerdings hatten die Gastgeberinnen während des Spiels auch selbst einige gute Torchancen ausgelassen. Im letzten Spiel gegen den VfL Stade hätte den Grün-Weißen bereits ein Punkt zum Aufstieg genügt. Bei einer Niederlage wären die Niedersachsen allerdings noch selbst an den Gastgeberinnen vorbei gezogen. Entsprechend konzentriert startete der SV Werder in die Partie und legte durch Nina Engel einen beruhigenden 7:2–Vorsprung vor (11.). Danach wechselte Rabea Neßlage fleißig durch, was sich im auf 14:13 geschmolzenen Vorsprung bemerkbar machte. Am Ende sorgte die Linksaußen Margo Wehlau (2) und die Rechtsaußen Ronja Engel mit den Treffern zum 17:13 (Endstand: 17:14) für die endgültige Entscheidung.

SV Werder Bremen: Hohmann, Goldbach, Paula Ferber-Rahnhöfer; Kowalzik, Harjes (1), Ronja Engel (1), Nina Engel (9), Hertes (7/2), Majewski (3), Schengalz (1), Paeslack (2), Bösert (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (9), Wehlau (3).

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