Steineleger-Prozess in Bremen Staatsanwaltschaft fordert mehrjährige Haftstrafen

Am Dienstag wird das Urteil im Prozess gegen zwei junge Männer erwartet, die in Bremen Steine und Betonbrocken auf Straßen gelegt haben. Die Staatsanwaltschaft fordert mehrjährige Haftstrafen.
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Die Staatsanwaltschaft in Bremen hat mehrjährige Gefängnisstrafen für zwei junge Männer gefordert, die Steine und Betonbrocken auf Straßen gelegt und so den Tod von Autofahrern billigend in Kauf genommen haben sollen.

Ein 25 Jahre alter Angeklagter aus Kattenesch soll wegen versuchten Mordes für sieben Jahre hinter Gitter. Für seinen 24 Jahre alten Komplizen aus Arsten forderte die Staatsanwaltschaft sechs Jahre Haft, wie ein Sprecher des Landgerichtes am Montag mitteilte. Beide waren im März festgenommen worden. Die Verteidigung plädierte für den Jüngeren auf zwei Jahre Gefängnis mit Bewährung. Für den Älteren ließ sie das Strafmaß offen. Das Urteil wird an diesem Dienstag verkündet.

Die Männer sollen über 20 Mal an unübersichtlichen Stellen in Bremen und Umgebung auf Fahrbahnen klobige Hindernisse platziert haben, darunter Ziegelsteine, Gehwegplatten, Betonstücke und Nagelbretter. In einem Fall wurde eine Frau verletzt. (dpa/rab)

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