Mutmaßlicher Schütze aus Burglesum

Anklage nach Schüssen auf Kater Georgy

Zweimal schoss der mutmaßliche Schütze aus Burglesum dem Kater Georgy in den Kopf und verletzte ihn schwer. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Mann erhoben.
06.02.2018, 19:50
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Anklage nach Schüssen auf Kater Georgy
Von Heinz-Peter Petrat
Anklage nach Schüssen auf Kater Georgy

Ein Foto von Kater Georgy vor dem Anschlag.

Sigrid Hiltmann

Zweimal ist Kater Georgy durch Kleinkaliberkugeln schwer verletzt worden – jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Mann aus Burglesum erhoben. Polizei­beamte hatten seine Wohnung durchsucht und eine Waffe beschlagnahmt. Sie ist inzwischen mit dem Projektil verglichen worden, das Ärzte aus dem Kopf des Katers entfernten. Nach ­Angaben der Ballistiker passen Waffe und Geschoss zusammen.

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Laut Frank Passade, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen, soll der Burglesumer nicht nur gegen das Tierschutz-, sondern auch gegen das Waffengesetz verstoßen haben. Und weil Tiere vor Gericht als Sache gelten, kommt noch Sachbeschädigung hinzu. Kater Georgy musste nach den Schüssen zweimal notoperiert werden. Halterin Sigrid Hiltmann überlegt, sich das Geld per Zivilklage vom mutmaßlichen Schützen zurückzuholen, sollte die ­Anklage der Staatsanwaltschaft gegen ihn erfolgreich sein.

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