Polizei kontrolliert an der Ständer-Kreuzung in Blumenthal mehr als 80 Autos in zwei Stunden 25 Verkehrssünder auf einen Schlag

Blumenthal. An der Ständer-Kreuzung in Blumenthal hat es gestern Vormittag für einige Autofahrer Unannehmlichkeiten gegeben. Ein Polizeibeamter identifizierte an der Kreuzung Wohldstraße und Landrat-Christians-Straße mutmaßliche Verkehrssünder, deren Fahrzeuge daraufhin kontrolliert wurden. Die Bilanz: 25 Fahrzeugführer müssen ein Bußgeld zahlen, 20 von ihnen erwartet zusätzlich ein Eintrag in die Verkehrssünderkartei in Flensburg.
04.07.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Nicolas Dohrmann

Blumenthal. An der Ständer-Kreuzung in Blumenthal hat es gestern Vormittag für einige Autofahrer Unannehmlichkeiten gegeben. Ein Polizeibeamter identifizierte an der Kreuzung Wohldstraße und Landrat-Christians-Straße mutmaßliche Verkehrssünder, deren Fahrzeuge daraufhin kontrolliert wurden. Die Bilanz: 25 Fahrzeugführer müssen ein Bußgeld zahlen, 20 von ihnen erwartet zusätzlich ein Eintrag in die Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Fünf Beamte überprüften zwischen 10 und 12 Uhr mehr als 80 Autos. Sie beanstandeten zum Beispiel das Fahren mit Mobiltelefon am Ohr und fehlerhaft montierte Kindersitze. Doch nicht in jedem Fall mussten die Autofahrer nach dem Portemonnaie greifen. "Bei Verstößen wie einem fehlenden Warndreieck oder einem unvollständigen Verbandskasten kann ein Auge zugedrückt werden. Auch wenn das Anschnallen vergessen wird, sind häufig eine Verwarnung und ein belehrendes Gespräch ausreichend", schildert Polizeihauptkommissar Gundmar Köster. Nach seinen Angaben ist die Art der Vergehen sehr vom Standort sowie der Tageszeit abhängig.

Häufig reagierten die Autofahrer gestern nicht richtig auf den grünen Pfeil an der Kreuzung Wohldstraße. Denn auch am grünen Pfeil müsse ein Fahrzeug, wenn die Ampel rot zeigt, komplett zum Stehen kommen, erläutert Polizist Thomas Fasse. Die Missachtung dieser Regel kostet 70 Euro sowie drei Punkte.

Fahrzeuguntersuchungen haben die Beamten gestern nur wenige vorgenommen. Diese Untersuchungen sind laut Uwe Seevers nach eigenem Ermessen möglich, wenn den Beamten auf den ersten Blick etwas am Auto auffällt. Oder wenn ein Fahrer offensichtlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht.

Die meisten Autofahrer zeigen sich an diesem Vormittag einsichtig, zumindest bis es um das Bußgeld ging. Nach Angaben von Gundmar Köster halten viele die Beträge einfach für zu hoch. Um das Bußgeld machte sich auch Halina Kramer Sorgen. Herausgewunken wurde sie wegen eines kurzen Gesprächs am Handy. "Ich sehe meinen Fehler schon ein. Aber die Kosten sind ärgerlich." Inklusive der Bearbeitungsgebühr kostet sie das kurze Telefonat 65 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Mehr Glück hatte hingen der Fahrer eines schwarzen Audi. Nachdem auch er angehalten worden war, weil er vermeintlich ein Mobiltelefon am Steuer genutzt hatte, stellte sich heraus, das es kein Handy, sondern ein moderner Tablet-Computer war. Und diese sind im Bußgeldkatalog nicht berücksichtigt.

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