Bremer Fußball-Landesliga Acht neue Spieler sind schon da

Die DJK Germania Blumenthal wird wieder mit einem stark veränderten Kader in die neue Saison gehen.
12.07.2019, 15:49
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann

Blumenthal. Die DJK Germania Blumenthal wird wieder mit einem stark veränderten Kader in die neue Saison der Bremer Fußball-Landesliga gehen. Den bereits feststehenden acht Neuzugängen sollen nun noch bis zu fünf weitere neue Kicker folgen. Vor allem auf der Torwartposition hat sich einiges getan. Mit Roland Peper vom KSV Vatan Spor, Carlos Obiegly von der SG Aumund-Vegesack II und Oguzhan Apaydin von den A-Junioren des JFV Bremen kommen so gleich drei neue Torleute.

In der vergangenen Spielzeit hatte meist der zum Torhüter umfunktionierte Feldspieler Yusuf Dingil zwischen den Pfosten gestanden. Dieser wird den Verein aber wohl in Richtung TuSG Ritterhude verlassen. Kemal Kalac und Cuma Aytac wechseln zudem bekanntlich zum A-Kreisligisten Neurönnebecker TV. Mit diesem Klub wird auch Nicolas Placke in Verbindung gebracht. Samet Polatgil sowie Cem Hilkers könnten sich ferner dem SV Hicretspor Delmenhorst anschließen.

„Das habe ich aber nur gehört“, sagt DJK-Coach Aydin Pekyalcin. Den Blumenthalern gelang es sogar, mit Serxhio Koleci einen Mittelfeldmann vom Bremen-Ligisten BSC Hastedt von einem Wechsel in den Bremer Norden zu überzeugen. „Der war zuletzt auch Stammspieler in Hastedt“, berichtet Pekyalcin. Defensivspezialist Ertan Kilic kommt von den A-Junioren des Blumenthaler SV. Dort spielte auch einst Mamadou Sow, der nun vom Bezirksliga-Aufsteiger FC Hansa Schwanewede zur DJK stößt. Für den Angriff sind Farhuddin Ramic (SG Aumund/Vegesack/A-Jugend JFV Bremen) sowie Behar Ramadani vom TSV Lesum-Burgdamm eingeplant. Die sollen die Lücke schließen, die Torjäger Kemal Altac hinterlässt. „Mit fünf weiteren Spielern befinden wir uns noch in Gesprächen“, teilt Pekyalcin mit. Dabei handele es sich aus seiner Sicht durchweg um Hochkaräter.

Die Nordbremer sind bereits am 8. Juli wieder ins Training eingestiegen und werden am Sonntag, 14. Juli, um 13 Uhr daheim gegen den Ligarivalen TV Bremen-Walle ihr erstes Testspiel bestreiten. Am Mittwoch, 17. Juli, empfangen diese dann den Osterholzer Kreisligisten SV Aschwarden. In der Sportwoche der TuSG Ritterhude vom 20. bis 27. Juli treffen die „Germanen“ in der Vorrunde auf die SG Aumund-Vegesack, TuSG Ritterhude und den 1. FC Burg. In der darauffolgenden Woche treten die Blumenthaler bei der Sportwoche des SV Eintracht Aumund in der Gruppenphase gegen die Gastgeber, den Blumenthaler SV II sowie den SV Barisspor Osterholz an. „Für Anfang August werden wir aber mindestens noch ein weiteres Testspiel vereinbaren, bevor die erste Pokalrunde ansteht“, kündigt Aydin Pekyalcin an. Für die Vorbereitung hat der Landesligist mit Ertekin Uluer den Fitnesscoach des FC Oberneuland gewonnen. „Der soll die Jungs mal richtig drillen“, erklärt Pekyalcin. Uluer arbeitete auch bereits für den türkischen Erstligisten Konyaspor. „Das wird also so richtig professionell“, freut sich Aydin Pekyalcin. Auch der Physiotherapeut Klaus Möller (ehemals FC Union 60) sowie der Torwarttrainer Andreas Klug werden zumindest die Vorbereitung begleiten. „Klug soll unsere drei Torhüter aufpäppeln“, so Aydin Pekyalcin. Während dieser sich Klaus Möller für die gesamte Saison als Physiotherapeut wünsche, solle auch Andreas Klug nach der Vorbereitung immer mal wieder gebucht werden.

Der DJK-Übungsleiter erwartet noch keine Wunderdinge von seiner Mannschaft in der Hinrunde. „Die vielen neuen Spieler müssen sich erst einmal finden, auch wenn sich einige noch aus ihrer gemeinsamen Zeit bei den Blumenthaler A-Junioren in der Regionalliga kennen“, wirbt der 51-Jährige um Geduld. Ihm stehe eine sehr junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von nicht einmal 23 Jahren zur Verfügung. Auch ohne die bis zu fünf weiteren Kicker umfasst der Kader bereits 28 Akteure. „Die sollen sich in der Vorbereitung alle so richtig reinknien“, sagt Pekyalcin. Im Hinblick auf die Gewinnung der Neuzugänge dankte dieser seinem Co-Trainer Veyis Albayrak: „Der kennt die Spieler genau und hat auch die Kontakte geknüpft.“

Auch die Zusammenarbeit mit Manager Sinan Baspinar funktioniere hervorragend. „Für uns gilt es in erster Linie nun erst einmal, die Klasse zu halten. In der Rückrunde werden wir dann mal schauen, was noch geht. Da werden wir dann versuchen, einen Mittelfeldplatz zu ergattern“, lässt Aydin Pekyalcin im Vorfeld wissen. Seine Aufgabe sei es zunächst, ein Team zu formen.

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