Sport-Schnack

Boga ist der Helfer in der Not, Schomanns Final-Four-Tickets verfallen

Wenn bei den Fußballern des SV Türkspor der Notstand zwischen den Pfosten ausgerufen wird, dann wird er angerufen: Evren Boga. Auch im letzten Spiel des Bezirksliga-Meisters sprang der 38-Jährige sofort ein.
05.06.2019, 15:48
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Da mit Gökhan Kara (Urlaub) und Patrick Wilhelm (Fußverletzung) gleich beide Stammtorhüter des Fußball-Landesliga-Aufsteigers SV Türkspor ausfielen, hütete beim 5:2-Auswärtsspieltag gegen das Schlusslicht TSV Grolland am vorletzten Spieltag der 38-jährige Routinier Evren Boga wieder einmal das Tor der Blumenthaler. „Nach meiner Anfrage hat er einen Tag vor dem Spiel kurze Zeit später bereits per SMS zugesagt und dann seine Aufgabe auch gut erledigt“, meinte der Türkspor-Trainer Bahadir Kilickeser. „Er ist immer da, wenn wir Not am Mann haben und so werde ich im Notfall auch in der kommenden Landesliga-Saison auf ihn zurückgreifen“ (Kilickeser). ⇒OSH

Der Kreisspielausschuss Osterholz bietet den Vereinen noch bis diesen Donnerstag die Gelegenheit, Fußball-Mannschaften im Seniorenbereich für die Spielserie 2019/20 anzumelden. Die Mannschaftsmeldungen sind via Internet über den DFBnet-Vereinsmeldebogen abzuwickeln. Ein Verein, der nach Ablauf der Meldefrist noch zumindest eine Mannschaft nachmelden möchte, kann dies nur in Absprache mit dem Kreisspielausschuss um Ralf Müller (SV Komet Pennigbüttel) vornehmen.⇒ WK

Das „Nachsitzen“ in der Aufstiegsrunde zur Handball-Oberliga (Vorrunde) hatte für Henning Schomann seinen Preis. Schließlich hatte sich der Trainer der männlichen B-Jugend der HSG Schwanewede/Neuenkirchen schon weit im Vorfeld für sich und seine Frau Judith zwei der 20 000 verkauften Tickets für das Champions League Final Four der Männer plus Hotelübernachtung in Köln gesichert. Da seine Jungs jedoch vor zwei Wochen den Direktaufstieg im letzten Duell in Bremerhaven gegen den TV Oyten verspielten und dadurch am Champions-League Wochenende in der heimischen Heideschule wieder ranmussten, blieb der HSG-Coach trotz Verkaufsbemühungen auf den Tickets plus 60 Prozent Stornokosten für das Hotel sitzen. „Meine Mannschaft hat mich dafür aber mit ihrer Leistung und dem Aufstieg mehr als voll entschädigt“, konnte Henning Schomann den finanziellen Verlust am Ende trotzdem verschmerzen. ⇒ELO

Eine kuriose Regel bremste den Freudentaumel der männlichen B-Jugend der HSG Schwanewede/Neuenkirchen in der Aufstiegsrunde zur Handball-Oberliga (Vorrunde) sofort wieder aus. Obwohl die „Schwäne“ nach dem abschließenden 14:14 gegen die SG Lingen-Lohne bereits mit 7:1 Punkten als Gruppensieger und damit als Aufsteiger feststanden, mussten sie gegen die Spielgemeinschaft aus der Grafschaft Bentheim umgehend zum Siebenmeterwerfen antreten. Das Reglement sagt nämlich aus, dass in der Aufstiegsrunde bei einem Unentschieden noch ein anschließendes Siebenmeterstechen durchzuführen ist, das bei einer möglichen Punktgleichheit über die Platzierung entscheidet. In diesem Fall wäre das eigentlich überflüssig gewesen, da die „Schwäne“ die Nase bereits zwei Punkte vor Lingen-Lohne vorne hatten. Damit aber niemand einen Einspruch wegen eines Formfehlers einlegen kann, hatten die Unparteiischen mit ihrer Entscheidung, das Siebenmeterstechen durchzuführen, alles richtig gemacht. Das bedeutungslose Shoot-out entschied der Drittplatzierte von der niederländischen Grenze übrigens mit 5:4 für sich. ⇒ELO

Der verpasste Direktaufstieg in der ersten Runde in die Handball-Oberliga wirkt sich auch auf die männliche C-Jugend der HSG Schwanewede/Neuenkirchen aus. Da diese nun in zwei Wochen in der finalen Aufstiegsrunde den nächsten Anlauf auf die höchste Spielklasse unternehmen muss, fällt für sie der geplante Start beim Beachhandball-Turnier der SG Neumünster/Tungendorf ins Wasser. Dort nehmen die „Schwäne“ mit sechs ihrer jüngeren Mannschaften teil. „Die Wettkampferfahrung in der Aufstiegsrunde ist aber auch gut für meine Jungs und macht obendrein ebenfalls Spaß“, meint der Schwaneweder Trainer Michael Wallrabe. Außerdem genießt seine Mannschaft dort in der Halle an der Heideschule Heimrecht. In den Sand dürfen die HSG-Youngster trotzdem noch: am 17./18. August beim Beachhandball-Turnier in Cuxhaven. ⇒ELO

Die männliche D-Jugend der HSG Lesum/St. Magnus verfügt offenbar über Nerven wie Drahtseile, denn die Rot-Blauen warfen sich beim Tag der Handballjugend in Scheeßel per zweifachem Siebenmeterstechen auf das Siegertreppchen. Zunächst blieben die Nordbremer im Halbfinale des Kleinfeld-Turnieres bei prächtigem Sommerwetter cool, als sie ihren Gegner Jugendhandball Wümme im Entscheidungswerfen ausschalteten. Als dann auch noch das Endspiel gegen den TV Oyten 7:7 ausging, stellten die Rot-Blauen selbst dort ihre Strafwurfstärke unter Beweis und sicherten sich damit den Turniersieg. Der TV Oyten war übrigens ebenfalls per Siebenmeterstechen (gegen die SG Achim/Baden) ins Finale vorgestoßen. Das Turnierglück der HSG Lesum/St. Magnus machte dessen männliche C-Jugend perfekt: Die HSG-Youngster sicherten sich ebenfalls den Cup vor Jugendhandball Wümme und dem TSV Daverden. ⇒ELO

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