Blumenthaler Hafenfest lockt auch heute mit buntem Programm Kostenlose Bootstouren

Blumenthal. John Ecks will dahin, wo sein Cousin schon ganz passabel mit dem Segel und der Pinne agiert. Doch für die Optiregatta auf dem Blumenthaler Hafenfest ist der fast Zweijährige dann doch noch zu klein. Vater Christian rettet den Kurzen mit einem Griff an die Latzhose, bevor er von der Mole ins Wasser plumpst. Direkt am Bootshaus sind die Kinder und Jugendlichen an diesem Wochenende für den Sport zuständig. Die Erwachsenen sollen sich mit Blick auf die Blumenthaler Fähre auf dem kleinen Festplatz amüsieren.
23.06.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Volker Kölling

Blumenthal. John Ecks will dahin, wo sein Cousin schon ganz passabel mit dem Segel und der Pinne agiert. Doch für die Optiregatta auf dem Blumenthaler Hafenfest ist der fast Zweijährige dann doch noch zu klein. Vater Christian rettet den Kurzen mit einem Griff an die Latzhose, bevor er von der Mole ins Wasser plumpst. Direkt am Bootshaus sind die Kinder und Jugendlichen an diesem Wochenende für den Sport zuständig. Die Erwachsenen sollen sich mit Blick auf die Blumenthaler Fähre auf dem kleinen Festplatz amüsieren.

Am heutigen Sonntag stehen beim Hafenfest ab 12 Uhr kostenlose Bootstouren raus auf die Weser auf dem Programm. Die Besucher können zwischen Segel- und Motorbooten wählen. Um 13 Uhr tritt die rhythmische Sportgymnastik des Blumenthaler TV an. Ein gewisser "Herr Frercks" soll ab 14 Uhr plattdeutsche Witze erzählen, ab 14.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen. Gesungen wird auf dem Hafenfest auch – ab 15 Uhr mit den Nachbarn vom Schifferchor Rekum. Gestern Nachmittag um 15 Uhr sollte eigentlich die Eröffnung stattfinden, doch die Kinder der Anti-Terrorkampfschule Blumenthal (ATK-S) übten sich erst einmal im Zusammenpuzzeln ihrer Auftrittsmatte.

Den Offiziellen rund um Ortsamtsleiter Peter Nowack war es recht. So konnten sie vor den anstrengenden Reden noch den Cocktailstand ausprobieren. Der Holzstand, der Bierstand, Bratwurststation und die Lastwagenbühne sind wie eine Wagenburg auf der schmalen Landzunge aufgebaut. Unter den Stelzen des Bootshauses sind die Gäste mit großen Seitenplanen auch gegen Wind und Regen geschützt.

Gut einhundert Gäste erleben gestern ab 15.30 Uhr dann die Kampfsporteinlagen der ATK-S-Kinder rund um Trainerin Christin Senf. Kommentiert wurden die Vorführungen von Kampfsport-Großmeister Norbert Fritz, der die Schule schon 1977 gegründet hat. "Ich mache jetzt Zwergenwerfen," ruft die Trainerin und stürzt sich auf ihre Schüler, die gemeinsam den Angriff parieren. Jiu Jitsu wird beim ATK-S sogar von Vierjährigen ausgeübt.

Für den Abend stand mit der Band "The Source" eine lokale Band auf dem Programm. Für 22 Uhr hatten die Veranstalter die Feuershow der Gruppe "Pech und Schwefel" gebucht.

Familie Ecks indes organisiert sich mit Versteckspielen das eigene Unterhaltungsprogramm: Während die Judokinder noch durch die Luft fliegen, ist Christian Ecks auf der Suche nach Sohn John. Zehn Minuten später trappelt der an der Hand seines Großvaters heran. Die beiden waren noch Fähre gucken: "Auf so einem Hafenfest muss man sich doch wohl ein bisschen Zeit mitbringen," lacht der Senior, als er von der Suche nach ihm hört.

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