DJK Germania Blumenthal

Wolfgang Stedtnitz übernimmt bei DJK den Pekyalcin-Part

Der erste Vorsitzende Wolfgang Stedtnitz, der zweite DJK-Vorsitzende Gerd Stedtnitz und der Fußball-Spartenleiter Reiner Jonderko steckten kurz die Köpfe zusammen und zurrten dann alles fest.
02.06.2020, 09:10
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell
Wolfgang Stedtnitz übernimmt bei DJK den Pekyalcin-Part

Wolfgang Stedtnitz übernimmt den Trainerposten beim Fußball-Landesligisten DJK Germania Blumenthal.

Louis Kellner

Am Donnerstag fand bei Wolfgang Stedtnitz zu Hause noch eine kleine Sitzung statt, wo der erste Vorsitzende, der zweite DJK-Vorsitzende Gerd Stedtnitz und der Fußball-Spartenleiter Reiner Jonderko kurz die Köpfe zusammen steckten und dann alles festzurrten. Mit dem Ergebnis, dass der DJK-Chef Wolfgang Stedtnitz auch der neue DJK-Trainer wird – bekanntlich legt Aydin Pekyalcin eine schöpferische Pause ein.

Dieses Ergebnis wurde dann einen Tag später auf dem Burgwall-Gelände der Landesliga-Mannschaft – „mit Sicherheitsabstand“ (Wolfgang Stedtnitz) – mitgeteilt. Mehrere Trainerkandidaten hatten Interesse, doch letztlich wurde es Wolfgang Stedtnitz.

Somit hat der neue Übungsleiter aufgrund der Corona-Epidemie zur Zeit bei der DJK Germania Blumenthal eine Doppelfunktion, weil momentan keine Versammlungen stattfinden können. Vereinschef ist der 53-jährige Wolfgang Stedtnitz seit vier Jahren und bereits seit 16 Jahren ist er Mitglied bei den Blumenthalern – trainierte hier unter anderem das damalige C-Jugend-Team, und vor sechs Jahren die zweite Herren-Mannschaft.

Zuvor war er lange Zeit bei der SG Aumund-Vegesack (Jugend-Trainer) – und auch beim SV Lemwerder (3. Vorsitzender/Coach) unterwegs. „Als Spieler kickte ich bei der TSV Farge-Rekum, SG Aumund-Vegesack und auch in Blumenthal“, so Wolfgang Stedtnitz.

Bruder Gerd Stedtnitz freut sich nun, dass er schnell einen Nachfolger für Aydin Pekyalcin gefunden hat. Künftig können Angelegenheiten bei der Burgwall-Elf quasi ruckzuck auf einem kurzen Dienstweg erledigt werden. Am Montag, 8. Juni und eine Woche später plant der neue DJK-Coach Wolfgang Stedtnitz nun die ersten beiden Trainingseinheiten. „Das Team kennt mich ja nur als Vorstandsmitglied. Die wissen ja gar nicht, wie ich als Trainer bin. Dann lernen sie mich auch mal im Trainingsanzug kennen“, scherzte Wolfgang Stedtnitz.

Wolfgang Stedtnitz hat mindestens einen Zweijahres-Plan im Visier, denn er möchte in diesem Verein wieder etwas aufbauen. „Im ersten Jahr muss ich erst einmal sehen, dass ich eine Truppe zusammen bekomme. Auf jeden Fall müsste dabei auch meine Frau mitspielen. Es können dann auch drei bis vier Jahre werden. Das müssen wir erst einmal abwarten, und letztlich die richtige Mischung finden.“ Wolfgang Stedtnitz möchte künftig Spieler um sich haben, die sich für den Verein zerreißen und kämpfen wollen. „Es müssen Akteure sein, die Spaß am Fußball haben. Es ist egal, ob sie Fußball spielen können, oder nicht. Hauptsache, die wollen etwas. Das Fußball spielen kann man ihnen beibringen“, sagte Wolfgang Stedtnitz, der auch vor hat, im taktischen Bereich mit mehr System zu agieren.

Zum Beispiel in der Abwehr mit einer Dreier-oder Fünferkette, und dann im Spiel umschalten auf eine Viererkette. „Wir müssen einfach variabler spielen, und den Gegner damit überraschen. Dieses Taktische ist für mich das Wichtigste. In meiner Zeit als Jugend-Verbandsliga-Trainer habe ich eine Mannschaft gehabt, die war nicht gut, aber wir sind trotzdem in der Verbandsliga geblieben, weil wir taktisch gut waren.“

Auf jeden Fall würden sich die Blumenthaler auch laut Jonderko über neue interessierte Spieler freuen. „Diese Akteure können dann bereits am 8. Juni zu einem Probetraining vorbei kommen." Und Wolfgang Stedtnitz möchte, dass DJK Germania Blumenthal in Bremen-Nord wieder zu einer sehr guten Adresse wird. "Ich möchte auch Spieler, mit denen ich früher Kontakt hatte, wieder aktivieren zu uns an den Burgwall zu kommen."

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