Neues Verfahren am Klinikum Nord

Blumenthal. Das Klinikum Bremen-Nord bietet ein neues Verfahren für die Abbildung von Blutgefäßen und Beinarterien an. Anstelle des üblichen jodhaltigen Kontrastmittels wird dabei Kohlendioxid verwendet. Vor allem für Patienten mit schweren Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen soll dieses Verfahren vorteilhaft sein. "Diese Patienten vertragen das herkömmliche Verfahren nicht und konnten daher bei Gefäßerkrankungen bisher nur unzureichend untersucht werden", sagt Professor Heiner Wenk, Direktor der Gefäß-Chirurgie im Klinikum Bremen-Nord. Bei der neuen Untersuchung wird eine Pumpe benutzt, um das Kohlendioxid in die Beingefäße zu injizieren. Dadurch lassen sich die Veränderungen der Gefäße im Röntgenbild gut erkennen. Oberarzt Heiko Kausch erklärt: "Dieses Verfahren ist nicht neu, wurde aber entscheidend verbessert. Die konventionelle Röntgendarstellung wird sicher nicht verdrängt. Die Verwendung von Kohlendioxid ist trotzdem eine wichtige Verbesserung und Ergänzung."
27.07.2013, 05:00
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Von Wk

Blumenthal. Das Klinikum Bremen-Nord bietet ein neues Verfahren für die Abbildung von Blutgefäßen und Beinarterien an. Anstelle des üblichen jodhaltigen Kontrastmittels wird dabei Kohlendioxid verwendet. Vor allem für Patienten mit schweren Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen soll dieses Verfahren vorteilhaft sein. "Diese Patienten vertragen das herkömmliche Verfahren nicht und konnten daher bei Gefäßerkrankungen bisher nur unzureichend untersucht werden", sagt Professor Heiner Wenk, Direktor der Gefäß-Chirurgie im Klinikum Bremen-Nord. Bei der neuen Untersuchung wird eine Pumpe benutzt, um das Kohlendioxid in die Beingefäße zu injizieren. Dadurch lassen sich die Veränderungen der Gefäße im Röntgenbild gut erkennen. Oberarzt Heiko Kausch erklärt: "Dieses Verfahren ist nicht neu, wurde aber entscheidend verbessert. Die konventionelle Röntgendarstellung wird sicher nicht verdrängt. Die Verwendung von Kohlendioxid ist trotzdem eine wichtige Verbesserung und Ergänzung."

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