Fußball-Lottopokal Neurönnebecker TV schockt den Favoriten

Für einen Paukenschlag sorgte der Neurönnebecker TV in der Auftaktrunde des Fußball-Lottopokals. Das NTV-Team siegte gegen die SG Findorff mit 3:2.
12.08.2019, 15:25
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Rönnebeck. Für einen Paukenschlag sorgte der Neurönnebecker TV in der Auftaktrunde des Fußball-Lottopokals. Im Vorfeld wollte der NTV-Trainer Oktay Özdemir so gerne einmal den Sprung in die zweite Runde schaffen. Und das klappte mit dem 3:2 (1:1)-Heimerfolg gegen den Landesligisten SG Findorff vor rund 100 Zuschauern mit Bravour. Laut Özdemir war von einem Klassenunterschied hier nichts zu spüren.

„Ich glaube, dass der Neurönnebecker TV im Pokal einen höherklassigen Gegner noch nicht so oft in Runde eins besiegt hat. Meine Mannschaft hat gegen den Favoriten sehr viel geackert – bis zur letzten Minute – und trat ja auch noch ersatzgeschwächt an“, berichtete Oktay Özdemir.

Nach guten Möglichkeiten von Meik Kothrade und Cuma Aytac brachte Shirwan Hussein Khalef den A-Kreisligisten in der 20. Minute in Führung. Meik Kothrade wurde beim 1:0 von Stefan Stefanov lang geschickt und dieser bediente dann Khalef.

Sieben Minuten später markierte der schnelle Findorffer Dennis Tesch allerdings den 1:1-Ausgleichstreffer und ließ dem NTV-Torwart Sascha Högemann keine Abwehrchance. „Zur Halbzeit hätte es aber durchaus auch 3:1 für uns stehen können. Aber leider spielten wir in diesen Szenen etwas zu eigensinnig“, bemerkte Özdemir.

In Minute 60 wurde dann der Ball zum SG-Keeper Aljoscha Alexander Kayser zurückgespielt, der anschließend einen Verteidiger bediente. Da aber Rönnebecks Cuma Aytac mächtig Druck auf den Findorffer ausübte – schnappte sich Aytac das Leder – und brachte so Kothrade ins Geschäft, der aus 20 Metern letztlich erfolgreich war. Doch nach einem diskussionswürdigen Elfmeter (Foul von Marcel Viohl) konnten die Stadtbremer wieder den 2:2-Ausgleich schaffen (Niko Sperling/68.).

Dem starken Stefan Stefanov (85.) war es schließlich vorbehalten, in dieser Begegnung das 3:2-Siegtor zu erzielen (85.). Von der Mittellinie startete der Rönnebecker seinen Alleingang bis zur Eckfahne. „Er zog dann weiter in den Strafraum rein, spielte den gegnerischen Schlussmann aus – und schob den Ball ins leere Tor“, freute sich Özdemir.

Nach dem Abpfiff lobte der Rönnebecker Trainer neben Stefan Stefanov seinen Abwehrblock in Person von Mannschaftsführer Marcel Viohl, Paul Dallmann, Hüseyin Öner und Nikolas Flacke. „Die vier Spieler haben in der Abwehr geglänzt“, freute sich Özdemir, der nun hofft, dass die Rückenprobleme von Mahmut Gökalp bald wieder abgeklungen sind. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Bereits bei der Aumunder Sportwoche haben sie mich beeindruckt und das nun im Lottopokal wiederholt“ (Özdemir).

In Runde zwei erwarten die Rönnebecker am Mittwoch (21. August, Anpfiff 18.30 Uhr) jetzt den Bremen-Ligisten SFL Bremerhaven. Das SFL-Team bezwang in Runde eins den Geestemünder TV mit 9:0.

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