Fußball-Landesliga Bremen

Pekyalcin fordert 180-Grad-Drehung

DJK Blumenthal erwartet einen Woche nach dem 1:8-Debakel beim TuS Komet Arsten nun die schwere Heimaufgabe gegen den Aufstiegskandidaten FC Union 60.
01.03.2019, 16:23
Lesedauer: 3 Min
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Von Marc Gogol
Pekyalcin fordert 180-Grad-Drehung

Gökay Tuzlar (am Ball) hat seine Gelbsperre abgesessen und steht DJK Blumenthal bei der schweren Heimaufgabe gegen den Tabellenzweiten FC Union 60 wieder zur Verfügung.

Christian Kosak

Bremen-Nord. Mit drei Heimspielen setzen die Nordbremer Fußball-Landesligisten ihren Punktspielbetrieb fort. DJK Blumenthal erwartet die schwere Aufgabe gegen den Aufstiegskandidaten FC Union 60, der SV Grohn will im Abstiegskampf gegen SC Vahr Blockdiek punkten. Dem TSV Lesum kann nur noch ein Wunder helfen. Die Partie des SV Lemwerder gegen die TS Woltmershausen wurde um 14 Tage auf den 17. März verlegt, sodass der SVL ein spielfreies Wochenende genießt.


TSV Lesum-Burgdamm – TSV Melchiorshasuen:
„Es sieht so aus, als ob wir jetzt schon für die Bezirksliga planen können“, sagt Lesums Trainer Bayram Özkul nach dem enttäuschenden Derby-Auftritt beim SV Lemwerder und der 1:11-Packung. Er selbst musste – nach zuvor 70 Minuten bei den Alten Herren – durchspielen, weil Lesum nur zu elft in die Wesermarsch gereist war. Außerdem hatte man keinen Torhüter und musste Tom Loeck zwischen die Pfosten stellen, der hielt, was zu halten war. „Er war noch unser bester Mann und wird auch am Wochenende im Tor stehen“, so Bayram Özkul.

Doch alleine mit einer nun wohl zufriedenstellenden Lösung auf der Torwartposition ist den Heidbergern natürlich nicht geholfen. Sie müssen um erfolgreich zu sein auch die dummen Gegentore aus dem Nichts vermeiden, die es auch im Hinspiel in Melchiorshausen (0:3) schon zu beklagen gab. Dazu könnte der aus dem Urlaub zurückgekehrte Shaban Shabanaj etwas Positives beitragen und das Abwehrzentrum stabilisieren. Ausfallen wird dagegen Matheus Wild, was Bayram Özkul als „herben Verlust für uns“ beschreibt. Ansonsten bleibt die Aufstellung des TSV Lesum-Burgdamm bis zum Anpfiff einmal mehr eine personelle Wundertüte, kurzfristige Absagen am Spieltag nicht ausgeschlossen.

Sonnabend, 15 Uhr, Ihletal


SV Grohn – SC Vahr Blockdiek:
Das Wichtigste vorweg: Im Tor wird Florian Samorski stehen. Nach den Kapriolen von Ismail Basat Ibrahimbas beim 1:5 in Findorff musste es einen Wechsel zwischen den Pfosten geben, das war klar. „Wir haben ein paar Dinge besprochen, sie bleiben jedoch intern“, lässt sich Grohns Trainer Jan-Philipp Heine keine weiteren Details entlocken. Auf jeden Fall verzichtet Heine mit der Nominierung von Florian Samorski, der sich als Torhüter ausdrücklich bereit erklärt habe, auf einen starken Akteur im Feld. Dafür läuft dort sein Bruder Benjamin Samorski als Kapitän auf.

Jan-Philipp Heine konnte wegen einer fiebrigen Erkrankung unter der Woche nicht den Trainingsbetrieb der „Husaren“ leiten, überließ dies also seinen Co-Trainern Timo Muhle und Torben Reiß. „Ich muss sehen, ob es für mich überhaupt reicht, am Sonntag am Spielfeldrand zu stehen“, sagt der Grohner Coach und schließt damit einen eigenen Einsatz schon so gut wie aus. Da die Trainingsbeteiligung trotz der Ernüchterung am vergangenen Sonntag aber gut war, ist Jan-Philipp Heine für die Partie gegen den Tabellenneunten. „Das 2:2 im Hinspiel war schon ein knappes Ding. Wir werden alles rein werfen und nur auf uns schauen“, sagt Heine.

Sonntag, 15 Uhr, BSA Oeversberg


DJK Germania Blumenthal – FC Union 60:
Nach der derben Klatsche beim TuS Komet Arsten (1:8) hat DJK-Trainer Aydin Pekyalcin seine Spieler zusammengetrommelt und ihnen noch einmal das Saisonziel, das bekanntlich Klassenerhalt lautet, vor Augen geführt. „Einige Spieler müssen ihre Einstellung um 180 Grad drehen“, fordert der Coach im Vergleich zum Vorwochenende. „Gegen Union wollen wir die guten Leistungen abrufen, die wir auch schon teilweise in der Hinrunde gezeigt haben und es dem Gegner dann so schwer wie möglich machen“, so Aydin Pekyalcin. Einheitlich auftreten und die sich bietenden Torchancen nutzen, das ist die Zielvorgabe des Trainers.

Pekyalcin kann dabei auf drei Rückkehrer setzen: Gökay Tuzlar hat die Sperre nach seiner fünften Gelben Karte abgesessen, Enis Albayrak und Bilal Subasoglu kehren aus dem Verletzten-Lazarett auf den Platz zurück. Ob auf Kunst- oder Naturrasen gespielt wird, ist noch offen.

Sonntag, 15 Uhr, Burgwall

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