Fußball-Lottopokal Spaziergang für Türkspor

Auf einen lockeren Spaziergang blicken die Kicker des Landesliga-Aufsteigers SV Türkspor zurück (15:1). Bereits zur Pause führten die Nordbremer im Lotto-Pokal beim Kreisligisten FC Sparta Bremerhaven mit 8:0.
11.08.2019, 18:57
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Von Olaf Schnell

Blumenthal. Auf einen lockeren Spaziergang blicken die Kicker des Landesliga-Aufsteigers SV Türkspor zurück. Bereits zur Pause führten die Nordbremer im Bremer Lotto-Pokal beim Kreisligisten FC Sparta Bremerhaven mit 8:0. Nach 90 Minuten sprang in der Seestadt ein souveräner 15:1-Auswärtserfolg heraus. „Das war ein schwacher Gegner. Am Ende haben die Bremerhavener nur noch mit neun Mann gespielt, weil sie keinen Auswechselspieler mehr hatten. Man hat hier schon deutlich den Klassenunterschied gesehen. Wenn ich ganz ehrlich bin, taten die mir in der Schlussphase auch noch etwas leid“, berichtete der SVT-Trainer Bahadir Kilickeser.

Den ersten Treffer der Nordbremer markierte Mehmet-Ali Elibol bereits in der zweiten Spielminute. Elf Minuten später führten die Blumenthaler Akteure dank zweier Tore von SVT-Goalgetter Milan Meyer mit 3:0 (4./13. Foulelfmeter). Mehmet-Ali Elibol (20.), Milan Meyer (25.), Yasin Chaaban (30.), Yasin Chaaban (42.) und Enes Kök (45.+2) waren dann in dieser sehr einseitigen Begegnung für den sehr deutlichen 8:0-Halbzeitstand verantwortlich. Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Scheibenschießen des Landesligisten weiter. Gleich doppelt traf Cebrail Finke ins Schwarze (56./60.). Dann war wieder Milan Meyer an der Reihe und sorgte für die 11:0-Führung des Nordlichts (62.).

Drei Minuten später trug sich Sezer Aydin in die Torschützenliste ein (65.), so wie auch sein Teamkollege Kubilay Acan (67.). Deniz Can Burak Akkus (70.) hatte ebenfalls allen Grund zum Jubeln (70.), während Enes Kök sich für den 15. Treffer der Türkspor-Elf verantwortlich zeichnete. Das Ehrentor erzielte Firas Al Yousef 15 Minuten vor dem Abpfiff (75.). „Ich habe den Gegner im Vorfeld sehr ernst genommen und deshalb auch personell keine großen Experimente gemacht. In der nächsten Woche gehen aber die Punktspiele los. Und so müssen sich meine Jungs auch langsam einspielen“, äußerte sich Kilickeser, der bedauerte, dass dieser Pokaleinsatz in Bremerhaven kein Härtetest wurde.

„Wir dürfen dieses Spiel also nicht überbewerten. Umso härter müssen wir in dieser Woche noch trainieren“, sagte Kilickeser, der mit seinen Mannen in der zweiten Pokal-Runde auf den Bremen-Ligisten TuS Schwachhausen trifft, der zuletzt den Blumenthaler SV klar besiegte.

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