Kritik an Egerland-Plänen SPD-Antrag gegen Autotransporte

Rönnebeck (mag). Das Logistikunternehmen Egerland plant, wie berichtet, Fahrzeuge im Gewerbepark Weser-Geest in Neuenkirchen zu parken. Grund: Eine bislang als Abstellplatz genutzte Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Bremer Woll-Kämmerei steht bald nicht mehr zur Verfügung. Blumenthaler Ortspolitiker befürchten durch die Autotransporte eine Einschränkung der Lebensqualität für die Anwohner.
31.07.2013, 05:00
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Rönnebeck (mag). Das Logistikunternehmen Egerland plant, wie berichtet, Fahrzeuge im Gewerbepark Weser-Geest in Neuenkirchen zu parken. Grund: Eine bislang als Abstellplatz genutzte Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Bremer Woll-Kämmerei steht bald nicht mehr zur Verfügung. Blumenthaler Ortspolitiker befürchten durch die Autotransporte eine Einschränkung der Lebensqualität für die Anwohner.

Der SPD-Ortsverein Rönnebeck und die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) haben dem Ortsamt deshalb einen Antrag zum Thema vorgelegt: "Die Verkehrsbehörde möge zeitnah ein Durchfahrtsverbot – auch nachts – für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,49 Tonnen für die Rönnebecker, Dillener, Farger und Rekumer Straße veranlassen", heißt es darin. Landwirtschaftlicher Verkehr solle weiterhin möglich sein. Zur Begründung erklärt Jutta Riegert vom SPD-Ortsverein Rönnebeck, dass die Antragsteller die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Firma Egerland zwar sehr begrüßen, dass der Flächenfraß durch die zahlreichen Autos jedoch nicht zu übersehen sei. Da das Ende des Mietvertrages auf dem Gelände der BWK schon vor geraumer Zeit abzusehen war, so Jutta Riegert, "haben wir den Bau einer Hochgarage für gut gehalten."

"Es ist zu befürchten, dass die Autotransporte über den kürzesten Weg nach Schwanewede geleitet werden" – eben durch die Rönnebecker, Dillener, Farger und Rekumer Straße. Die Antragsteller schlagen vor, die Autos stattdessen auf der Schiene auf das Gelände des Tanklagers Farge zu transportieren. Das Tanklager verfüge über ausreichende Flächen, sei rundum eingezäunt und sogar bewacht. "Es wäre", so Jutta Riegert, "zudem der kürzeste und wahrscheinlich preiswerteste Weg."

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