FußBall-Lottopokal Bremen Christian Bohnhardt trifft auch gegen BSV

Aber in Unterzahl ist die TSV Farge-Rekum beim 1:14 gegen den Fußball-Bremen-Ligisten Bremer SV im Pokal-Achtelfinale überfordert
22.06.2021, 11:59
Lesedauer: 2 Min
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Von Klaus Grunewald

„Es war extrem anstrengend“, sagte Christian Bohnhardt, offensiver Mittelfeldspieler der TSV Farge-Rekum, nach dem Schlusspfiff. Und es gab zudem die auch in dieser Höhe befürchtete Klatsche gegen den haushohen Favoriten. Mit 14:1 setzte sich Fußball-Bremen-Ligist Bremer SV im Achtelfinale des Lottopokals beim Bezirksligisten TSV Farge-Rekum durch. Rund 100 Zuschauer sahen einen höchst ehrgeizigen Gast, dessen Torhunger noch dadurch gestärkt wurde, dass die Nordbremer 75 Minuten lang in Unterzahl dagegen halten mussten.

Trotz des frühen Führungstreffers der Westbremer durch Sebastian Kmiec (10.), mischten die Farger in  der Anfangsphase der Partie munter mit. Auch dann noch, als ihnen in der 15. Minute Fortuna alles andere als hold war. Ein langer Flankenball in den Farger Strafraum landete an der Hand von Nico Gnutzmann. Schiedsrichter Bastian Norden ließ umgehend die Pfeife ertönen und zeigte dem Farger Mittelfeldakteur darüber hinaus die Rote Karte. Grund: Der Unparteiische hatte ein absichtliches Handspiel erkannt, den Strafstoß verwandelte Sebastian Kurkiewicz problemlos zur 2:0-Führung.

Worüber sich die Gäste allerdings nur 60 Sekunden lang freuen durften. Denn unmittelbar nach dem Wiederanstoß sorgte Christian Bohnhardt mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern für das umjubelte Anschlusstor. Damit war ihm neben den beiden Treffern zum überraschenden 2:0-Erfolg in der zweiten Pokalrunde gegen den Bremen-Ligisten BSC Hastedt auch der Ehrentreffer gegen den Bremen-Ligisten aus Walle gelungen. „Nicht schlecht“, bewertete der 30-Jährige die eigene Leistung, der bis auf ein halbjähriges Intermezzo bei DJK Germania Blumenthal bislang nur das Farger Trikot überstreifte.

Der Bremer SV zeigte nach den Worten von Farges Spielertrainer Dennis Zäbe aber eine ganz andere Qualität auf den Rasen als die Hastedter. Und sein Kompagnon Carsten Herbst ergänzte: „Zudem spielte die Rote Karte dem BSV in die Karten, weil wir in Unterzahl nach dem Freistoßtor durch Christian nichts mehr reißen konnten.“ Und so realisierten die Gäste ihre Torfolge mit der Präzision eines Uhrwerks. Zur Halbzeit lagen sie so durch die Treffer von Kmiec, Kurkiewicz (3), Kaiser (2) und Muszong mit 7:1 in Front. Und ebenfalls sieben Mal ließen es Garcia (3), der Ex-Blumenthaler Mahdi Matar (2) und Marvin Ntamag (2) im Farger Kasten klingeln.  „Und das, obwohl unsere Defensive um Mannschaftskapitän Daniel Lüttke und Tim Otterbein 90 Minuten lang Schwerstarbeit verrichtet hatte“, analysierte Carsten Herbst.

BSV-Trainer Benjamin Eta freute sich derweil über die von ihm geforderte Leistungsbereitschaft seines Team, das den Klassenunterschied deutlich gemacht habe. Den Fargern bescheinigte er eine lauf- und einsatzfreudige Vorstellung und ebenso wie seiner Mannschaft eine ausgesprochen faire Spielweise.

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