Feuerwehr im Einsatz Wohnungsbrand in Blumenthal

In der Nacht von Heiligabend auf den ersten Weihnachtstag brannte eine Wohnung in Blumenthal. 52 Einsatzkräfte waren vor Ort. Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar.
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Von Iris Messerschmidt

Um kurz nach Mitternacht des ersten Weihnachtstages meldeten mehrere Anrufer Flammen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Scheringerstraße in Blumenthal. Laut Feuerwehr Bremen stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte das Wohnzimmer in Brand, hatten die Flammen auch schon auf den Flur übergegriffen. Sowohl über das Treppenhaus, als auch über eine Drehleiter gelangten mehrere Feuerwehrtrupps unter Atemschutz an den Brandherd.

Zwar gelang es den Feuerwehrleuten schon nach einer halben Stunde den Brand zu löschen. Doch die gesamte Wohnung wurde durch Brandrauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen und unbewohnbar. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Denn laut Nachfrage bei der Polizei war der Wohnungsmieter zum Zeitpunkt des Brandes auf der Arbeit. Weitere Familienangehörige im Urlaub. Der Mieter habe sich dann privat um eine andere Unterkunft gekümmert.

Die Polizei berichtete ebenfalls, dass mindestens eine weitere Wohnung durch Löschwasser betroffen, also ebenfalls unbewohnbar wurde. Ein weiterer Mieter ist bei seiner Freundin untergekommen. Das bestätigte sie dem WESER-KURIER.

Die Feuerwehr gab darüber hinaus an, dass weitere Wohnungen sowie der Treppenraum des achtgeschossigen Wohngebäudes durch die Feuerwehr geschützt werden konnte. „Solange das Treppenhaus rauchfrei bleibt, gibt es keinen Grund, nicht in den Wohnungen zu bleiben“, gab ein Sprecher der Feuerwehr-Leitzentrale auf Nachfrage an.

Die Höhe des Schadens war durch den Einsatzleiter nicht zu beziffern. Am Einsatz waren Kräfte der Feuerwachen 6 und 5, der Einsatzleitdienst sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Vegesack und Blumenthal beteiligt. Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort, musste jedoch nicht eingesetzt werden. Insgesamt waren somit 52 Personen am nächtlichen Einsatz beteiligt. Die Brandursache ist noch unklar, aus diesem Grund hat jetzt die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

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