Nachbarn melden erste Schäden Zaun statt Mauer an Ulrichs Helgen

Fähr-Lobbendorf (the). Jahrzehntelang hat sie das Vulkan-Gelände zur Straße Ulrichs Helgen hin abgeschirmt, jetzt ist die Mauer an der Geestkante teilweise abgerissen und durch einen Zaun ersetzt worden. Veranlasst wurden die Arbeiten von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). Der städtischen Gesellschaft gehören auch nach dem Verkauf großer Teile des Areals an Privatunternehmen wie Lürssen noch einige Bereiche.
22.06.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Fähr-Lobbendorf (the). Jahrzehntelang hat sie das Vulkan-Gelände zur Straße Ulrichs Helgen hin abgeschirmt, jetzt ist die Mauer an der Geestkante teilweise abgerissen und durch einen Zaun ersetzt worden. Veranlasst wurden die Arbeiten von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). Der städtischen Gesellschaft gehören auch nach dem Verkauf großer Teile des Areals an Privatunternehmen wie Lürssen noch einige Bereiche.

Warum musste die Mauer weg? Überwiegend aus Sicherheitsgründen, sagt WFB-Sprecher Torsten Haar. Das betagte Bauwerk habe sich an einigen Punkten bereits bedenklich zu neigen begonnen. "Außerdem sah das schon ziemlich schäbig aus", so Haar. Die WFB habe Abriss und Ersatz mit den betroffenen Anwohnern abgesprochen.

Doch daran kann sich Jutta Steenken nicht erinnern, obwohl sie und ihr Mann die am direktesten betroffenen Nachbarn seien. Die Anwohnerin hält wenig von der Aktion. Sie möchte wissen: "Welcher Ortsunkundige hat sich diesen Mist am Schreibtisch ausgedacht?" Unverständlich sei unter anderem, dass auf einem schmalen Streifen entlang des Zauns lediglich ein Schotter-Sand-Gemisch aufgebracht wurde. Zwei starke Regenfälle innerhalb der letzten Tage hätten ausgereicht, um den Schotter den Hang hinabzuspülen.

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