Fußball Bremen-Liga

Borgfelds Keeper Rode in „Weltklasseform“

Bremen-Ligist SC Borgfeld ist mit einem 2:2 bei der SG Aumund-Vegesack ins Punktspieljahr gestartet. Tom Petter Rode rettete Neu-Trainer Lutz Repschläger dabei das Debüt.
24.02.2020, 12:30
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Von Klaus Grunewald
Borgfelds Keeper Rode in „Weltklasseform“

In überragender Form: Borgfelds Torwart Tom Petter Rode.

Tobias Dohr

Vegesack. Mit dem Ergebnis könne er gut leben, zeigte sich der Trainer des SC Borgfeld, Lutz Repschläger, nach dem Schlusspfiff zufrieden. Gerade hatte seine Mannschaft dem Bremen-Liga-Gastgeber SG Aumund-Vegesack ein 2:2 abgerungen und dessen Coach Björn Krämer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit einem Heimsieg wollten die Vegesacker nach der unbefriedigenden Hinserie die Basis für eine erfolgreiche Rückrunde legen. Doch es langte schließlich nur zu einem Punkt, weil die Nordbremer in der ersten Halbzeit allzu fahrlässig mit ihren Torchancen umgegangen waren.

Das Auftaktmatch der Rückrunde im Vegesacker Stadion wurde auf dem kleinen Kunstrasenplatz von widrigen Wetterverhältnissen beeinträchtigt. Heftige Böen und windgepeitschte Regengüsse machten den 22 Kickern das Leben schwer. Allerdings lag es nicht an den meteorologischen Gegebenheiten, dass die Gastgeber zur Pause nur mit 1:0 führten und die Gäste sich nur selten in der Nähe des Vegesacker Strafraums sehen ließen. Den Unterschied machten schlicht die Kräfteverhältnisse auf dem Feld aus. Der heimische Tabellenachte präsentierte sich 45 Minuten lang als das spielerisch deutlich überlegene Team, das sich klare Torchancen erarbeitete, diese aber nur unzulänglich nutzte.

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Das lag weniger am technischen Unvermögen der Schützen als an dem Mann zwischen den Pfosten des Borgfelder Tores. „Tom Petter Rode hat heute eine Weltklasseleistung geboten“, schwärmte Lutz Repschläger in höchsten Tönen von seinem Towart. Rode parierte einen Fallrückzieher von SAV-Goalgetter Alexander Schlobohm (15.), fischte ihm in letzter Sekunde den Ball vom Stiefel (27.) und ließ sich auch von Schlobohms Kick mit der Hacke im Fünfmeterraum nicht überlisten (38.). In der 13. Minute hatte der Borgfelder Keeper freilich Glück, dass eine Direktabnahme von Bashkim Toski nach Flanke von Abdullah Basdas knapp am Pfosten vorbeistrich. Machtlos war Rode allerdings beim Führungstreffer der Gastgeber: Nach einem schnellen Konter nach Balleroberung im Mittelfeld bediente Schlobohm seinen mitgelaufenen Sturmpartner Toski, und der katapultierte die Kugel aus vollem Lauf in die Maschen.

Mit zunehmendem Regen wagten sich die Gäste schließlich doch einige Male in die Nähe des bis dahin fast beschäftigungslosen SAV-Torwarts Stephan Wiese. In der 34. Minute sorgte allerdings Vegesacks Abwehrspieler Marvin Syla für die bis dahin einzige klare SC-Torchance: Er ließ sich im Strafraum zu einem Foul an Kadir Karabas hinreißen und Schiedsrichter Dennis Eva zeigte sofort auf den Punkt. Florian Meyer trat zur Vollstreckung an, zielte zu hoch und drosch den Ball gegen die Querlatte des SAV-Tores.

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Der Ausgleich fiel erst nach Wiederanpfiff. Nach einem Eckball landete das Leder vor den Füßen von Erik-Ove Henningson, der aus Nahdistanz zum 1:1 ausglich (52.). Nun witterten die Gäste Morgenluft, attackierten früh und leiteten schnelle Konter ein. Und nur zwölf Minuten nach dem Ausgleich gingen sie nach gelungenem Doppelpassspiel auf der rechten Außenbahn durch den kurz zuvor eingewechselte Philip Eichler mit 2:1 in Führung. Doch mit der Brechstange gelang der SAV in der 88. Minute doch noch der späte Ausgleich durch Marvin Syla.

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