SC Borgfeld Schnell wieder zurück in die Bremen-Liga

Der SC Borgfeld hat ein ganz schwieriges Jahr hinter sich. Doch im neuen Jahr soll es wieder bergauf gehen. Das Ziel ist klar.
18.08.2022, 18:13
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Von Christian Markwort

Borgfeld. Der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Bremen-Liga und der damit verbundene Zwangsabstieg der zweiten Mannschaft aus der Landesliga hatte sich frühzeitig abgezeichnet, sodass sich die Verantwortlichen beim SC Borgfeld bereits lange vor Saisonstart in der Fußball-Landesliga nur noch wenigen offenen Baustellen gegenüber sahen. "Wir wollen sofort wieder zurück in die Bremen-Liga", gibt der Sportliche Leiter Heinrich Marschollek die nur wenig überraschende Zielvorgabe aus.

Tom Pretzel und Carsten Huning haben in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, aus zwei intakten Teams eine schlagkräftige Truppe zu formen, denen beide Trainer den sofortigen Wiederaufstieg ohne Umschweife zutrauen. "Wir haben eine große Qualität im Kader", zeigt sich Pretzel zuversichtlich, "und dazu viele Spieler, die sich zu 100 Prozent mit dem Verein identifizieren, was wiederum zu einem starken Teamgeist führt." Das stellen unter anderem die drei Neuzugänge unter Beweis, die am Wümmedeich alte Bekannte sind: Niklas Ordenewitz und Rico Sygo kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück, Stürmer Dennis Rohmeyer kommt vom SC Weyhe und will die Mission Wiederaufstieg mit möglichst vielen Toren unterstützen. "Einen Spieler aus der Regionalliga zu bekommen, ist natürlich etwas ganz Besonderes", freut sich Tom Pretzel über "Königstransfer" Rico Sygo. "Aber uns liegen alle Spieler gleichermaßen am Herzen, wir haben ein starkes Kollektiv beisammen und sind mit dem Kader sehr zufrieden."

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Ein weiteres Ziel der Borgfelder, die an diesem Freitag, 19 Uhr, im Lotto-Pokal bei FUMS United gefordert sind, nennt Marschollek: "Wir wollen für eine gute Durchlässigkeit von den Junioren bis in den Herrenbereich sorgen. Wir sind ein Verein, der sehr stark über eine nachhaltige Planung kommt, das wollen und werden wir wieder in den Mittelpunkt einer stark vernetzten Arbeit sämtlicher Trainer stellen." Für Pretzel ist das "genau der richtige Weg, mit dem wir dem Nachwuchs eine echte Perspektive bieten können. Nur auf diese Weise können wir verhindern, dass hoffnungsvolle Talente den Verein verlassen, weil sie in anderen Vereinen bessere Rahmenbedingungen vorfinden."

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