Fußball Lotto-Pokal Bremen

SC Borgfeld souverän in Runde zwei

Der Bremen-Ligist löste das Ticket für die zweite Runde bei den drei Klassen tiefer angesiedelten Seestädter wie erwartet, und souverän dazu. Bereits nach vier Minuten führten die Borgfelder mit 3:0.
03.09.2020, 08:20
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SC Borgfeld souverän in Runde zwei
Von Dennis Schott
SC Borgfeld souverän in Runde zwei

Ab in Runde zwei: Borgfelds Erik-Ove Henningsson.

Tobias Dohr

Borgfeld. Bei so vielen Toren den Überblick zu behalten, fällt nicht leicht. Lutz Repschläger interessierte es nach dem klaren 12:1 (8:0)-Erfolg in der ersten Runde des Bremer Lotto-Pokals des SC Borgfeld beim Geestemünder TV jedoch herzlich wenig, wer wie oft „zugelangt“ hatte. Die wichtigste Erkenntnis für den Borgfelder Coach war, dass sein Team „endlich mal über 90 Minuten das umgesetzt hat, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben“. Das „wie“ war für Repschläger wesentlich entscheidender als das Weiterkommen an sich.

Daran hatte im Vorfeld ohnehin kaum einer gezweifelt. Der Bremen-Ligist löste das Ticket für die zweite Runde bei den drei Klassen tiefer angesiedelten Seestädter wie erwartet, und souverän dazu. Bereits nach vier Minuten führten die Borgfelder mit 3:0, sie hatten demnach schon früh für klare Verhältnisse gesorgt. Coach Repschläger freute sich dabei vor allem über die „maximale Effektivität“, die seine Mannen zeigten. Jede Chance war in der Anfangsphase gleichbedeutend mit einem Tor. Und er hob hervor, dass die Mannschaft auch danach in ihrem Vorwärtsdrang nicht zurücksteckte.

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Er wollte die Leistung allerdings nicht überbewerten und sprach lediglich von einem sehr ordentlichen Spiel. „Weil man auch berücksichtigen muss, gegen wen wir gespielt haben. Geestemünde hat im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen gehalten, aber der Klassenunterschied war zu groß, um von einem guten Spiel von uns zu sprechen“, erklärte der Borgfelder Coach weiter.

Die Borgfelder erlaubten sich angesichts des zwischenzeitlichen 8:0-Vorsprungs nur in der zweiten Hälfte eine Schwächephase, die der Außenseiter zum Ehrentor nutzen konnte. „Da haben wir etwas zu lässig agiert, wollten zu viele Zauberpässe spielen. Wir haben dann aber ziemlich schnell wieder zu unserem System gefunden“, meinte Repschläger, der einige schön herausgespielte Tore über die Außen sah. „Wir hätten durchaus noch mehr Treffer machen können. Aber wenn man zwölf Tore macht, kann man sich eigentlich nicht beschweren.“

SC Borgfeld: Kaessler; Klüver, Becker, Kubin (55. Ehlers), Jordan, Meixner, Meyer (70. Soller), Henningsson, Lohse (75. Karabas), Lange, Eichler.

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