Borgfelder Stiftung feiert Auf den Spuren von Helene und Wilhelm Kaisen

Der Vorstand der Borgfelder Kaisenstiftung lädt zum Tag der offenen Tür mit buntem Programm ein.
11.09.2021, 05:00
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Auf den Spuren von Helene und Wilhelm Kaisen
Von Petra Scheller

Borgfeld. Zu einem Tag der offenen Tür lädt die Borgfelder Kaisen-Stiftung ein. Interessierte Gäste können das ehemalige Anwesen von Helene und Wilhelm Kaisen am Sonntag, 12. September, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr besichtigen. Das Wohnhaus der Familie des langjährigen Bremer Bürgermeisters und die angrenzende Scheune am Rethfeldsfleet 9 lassen sich per Audioguide erkunden. Sämtliche Exponate werden ausführlich erklärt.

Gegen 12 Uhr werden der Stiftungsvorsitzende Horst Brüning und der Borgfelder Ortsamtsleiter Karl-Heinz Bramsiepe das Fest offiziell eröffnen. Das weitere Programm soll Überraschungen bieten. Hartmut Müller liest aus "Gurken ins Freiland, Salat und Rotkohl ebenfalls" – darin werden die Lehrjahre der Familie Kaisen als Gärtner geschildert, kündigt der Stiftungsvorstand an.

Der Weinkonvent zur Rose führt durch das Gewächshaus. Ein Blick zurück: Während eines Besuchs der Kaisen-Dokumentationsstätte hatten Mitglieder des Vereins im Februar 2010 zwei völlig ungepflegte Weinreben in dem überwucherten Gewächshaus vorgefunden. Über viele Jahre waren die beiden Rebstöcke, die Wilhelm Kaisen einst gepflanzt hatte, nicht mehr gepflegt worden.

Das Gewächshaus hatte der legendäre Bremer Alt-Bürgermeister im Jahre 1965 anlässlich seines Ausscheidens aus dem Bremer Senat von den Bremer Stadtwerken, der Bremer Straßenbahn und der Lagerhausgesellschaft geschenkt bekommen. Inzwischen werden alljährlich hier Trauben gelesen und Kaisen-Wein gekeltert. Der Tropfen ist heiß begehrt.

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