Unterstützung für Borgfelder Geschäftsleute Senatorin will auch Gewerbe in Borgfeld fördern

Auch Bremens kleinere Ortsteilzentren sollen öffentliches Geld bekommen, um die Folgen der Pandemie bewältigen zu können. Das sagte Senatorin Kristina Vogt (Linke) am Mittwoch in der Wirtschaftsdeputation zu.
10.03.2021, 22:00
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Senatorin will auch Gewerbe in Borgfeld fördern
Von Antje Stürmann

Um die Folgen der Pandemie bewältigen zu können, erhalten die Gewerbetreibenden in Borgfeld kein Geld aus dem Bremer Programm zur Verbesserung der Aufenthalts- und Erlebnisqualität in den Stadtteilzentren – aber es soll eine Alternative geben. Das teilte Senatorin Kristina Vogt (Linke) am Mittwoch in der staatlichen Deputation für Wirtschaft mit. Kleinere Zentren wie Borgfeld sollen bis Mitte April gut begründete Anträge auf eine Förderung stellen können. Finanzieren könnte man diese Unterstützung zum Beispiel aus dem Bremer Zukunftsfonds, so Vogt.

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Die Wirtschaftssenatorin reagierte damit auf Kritik unter anderem aus Borgfeld. Der dortige Beirat sieht das örtliche Zentrum benachteiligt, und forderte in einem Eilantrag, nicht nur die Stadtteilzentren, sondern auch die kleineren Ortsteilzentren bei der Bewältigung der Lockdown-Folgen zu unterstützen. Dem folgen die Mitglieder in der Wirtschaftsdeputation fraktionsübergreifend. Volker Stahmann (SPD) kritisierte: „Die Quartiere sind hier völlig in den Hintergrund gestellt.“ An dieser Stelle müsse man nachlegen. Carsten Meyer-Heder (CDU) stimmte zu. Volker Redder (FDP), Mitglied der städtischen Deputation, warf dem Ressort Planlosigkeit vor. Ingo Tebje (Linke) gab zu, dass Unterstützung „in weiteren Bereichen nötig ist“. Senatorin Vogt wies die Kritik zurück. Das Aktionsprogramm fuße auf der Einteilung in Stadtteil- und Nahversorgungszentren im gleichnamigen Bremer Konzept. Nahversorgungszentren wie Borgfeld deckten in erster Linie die Grundversorgung mit Lebensmitteln und Drogeriewaren ab. Diese Geschäfte seien weiter geöffnet. Vogt: „Wir wollen mit öffentlichen Mitteln Urbanität stärken, nicht den Lebensmittelhandel.“

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