Serie: Einmal um den Pudding

Ländlich und naturnah mitten in Borgfeld

Einmal um den Pudding: Ein Spaziergang zum weitläufigen Gelände der Hans-Wendt-Stiftung in Borgfeld.
11.05.2020, 14:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Sabine von der Decken
Ländlich und naturnah mitten in Borgfeld

Der idyllische See liegt in dem kleinen Wäldchen der Hans-Wendt-Stiftung.

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Borgfeld. Der Startpunkt der etwa 50-minütigen Einmal-um-den-Pudding-Runde liegt dieses Mal am Ende der Sackgasse Rethfeldfleets an der Dokumentationsstätte Kaisenhaus. Jeden zweiten Sonntag im Monat haben das ehemalige Wohnhaus, Scheune und Gewächshaus von Wilhelm und Helene Kaisen ihre Türen geöffnet und gewähren Einblick in das Leben des Bremer Altbürgermeisters, der zu den großen Persönlichkeiten der Hansestadt und der deutschen Nachkriegsgeschichte zählt. Seltene Bild- und Tonaufnahmen seines politischen Wirkens und Zeitzeugnisse runden den Besuch ab.

Von der Dokumentationsstätte führt der Weg zwischen Wiesen vorbei am Kaisenstift, einem Wohnhaus für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistigen und mehrfachen Behinderungen. Nach Überqueren der kleinen Holzbrücke befindet sich der Spaziergänger auf dem weitläufigen, naturnahen Gelände der Hans-Wendt-Stiftung, einem offenen Privatgelände. Vorbei geht es an dem linkerhand gelegenen Areal des von der Manfred-Hermsen-Stiftung ins Leben gerufenen Kinderwaldprojekts. Mehr als 700 Bäume und Sträucher wurden auf der Fläche, die mehr als zwei Hektar umfasst, in Kooperation mit Bremer Schulen mit dem Ziel Lernort, Natur zu sein, gepflanzt. Dazu gehört, dass Infotafeln über die „Bewohner“ des naturnahen Geländes der Hans-Wendt-Stiftung aufklären. Auf der in voller Blüte stehenden Streuobstwiese stehen Bienenstöcke, deren Bienen bei der Bestäubung der alten Obstsorten helfen. Rechts und links des Weges grasen Schafe, Esel und Pferde der Kinder- und Jugendfarm, deren Pflege in den Händen von Jugendlichen und Erwachsenen verschiedener Kooperationen und Projekte liegen. Füttern ist zum Wohle der Tiere nicht erlaubt. Durch einen „Urwald“ führt der Weg vorbei an einem kleinen See zum Bauernhaus der Kinder- und Jugendfarm, vor dessen Tür nicht nur Kleintiere leben, sondern auch im weiteren Verlauf ein kleiner Spielplatz liegt. Im großen Bogen geht es vom Bauernhaus zurück in Richtung Ausgangspunkt.

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