Fußballschule Millerntor beim SC Borgfeld Tricks und Kniffe vom Werder-Profi

Borgfeld. Ex-Werder-Profi Frank Neubarth war mit der Fußballschule Millerntor vier Tage auf der Anlage des SC Borgfeld aktiv. "Pokale gibt es bei uns nicht, aber wir haben einen Ball für jeden, damit kann man viel mehr anfangen", sagte Neubarth nach dem Abschlussturnier.
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Von Simon Pals

Borgfeld. Auf der Anlage des SC Borgfeld nutzten jetzt viele Kinder die Gelegenheit, sich von einem ehemaligen Fußballprofi den einen oder anderen Tipp zu holen. Das viertägige Fußball-Camp der Fußballschule Millerntor leitete mit Frank Neubarth ein ehemaliger Spieler des SV Werder Bremen. Die 28 Jungen und Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren waren bei den Übungen ganz Ohr.

Viel Spaß hatten sowohl die teilnehmenden Kinder als auch der ehemalige Bundesliga-Profi Frank Neubarth und Manfred Krause, die beide für die Fußballschule Millerntor unterwegs sind. Doch 'anstrengend war es nicht wirklich', meint Viktoria Könicke. Die zehnjährige Fußballerin, die beim SC Borgfeld in einer Mädchenmannschaft spielt und Reiten und Faustball zu ihren Freizeitaktivitäten zählt, hatte als einziges Mädchen teilgenommen. Mit so vielen Jungs zu spielen, das habe ihr jedoch nichts ausgemacht.

Morgens und nachmittags standen jeweils eine Trainingseinheit und zum Abschluss immer ein Spiel auf dem Zettel. Mittags kam im Borgfelder Vereinsheim warmes Essen wie Geschnetzeltes, Nudeln oder Bratwurst mit Pommes auf den Tisch.

Frank Neubarth, ehemaliger Bundesliga-Spieler des SV Werder Bremen, arbeitet schon seit längerer Zeit mit der Fußballschule Millerntor zusammen. Sein Assistent Manfred Krause ist seit rund 20 Jahren in ganz Norddeutschland für die Fußballschule unterwegs und hat dabei auch Talente wie Phillip Bargfrede entdeckt, der zurzeit in der Bundesliga für Werder Bremen kickt. Das Kuriose: Die Fußballschule Millerntor hat nichts mit dem Namen des St.-Pauli-Stadions zu tun, sondern hat ihren Sitz in Bremervörde.

Auch Disziplin ist wichtig

Bei den Trainingseinheiten legten Neubarth und Krause besonderen Wert auf Passspiel und Koordination. Auch Disziplin ist nach Auskunft der Trainer wichtig, 'im Leistungssport allerdings viel mehr als im Breitensport', um den es in solchen Fußballcamps gehe. Selbstverständlich sei, dass die Kinder mit Eifer dabei seien und es auch mal heiß hergehen könne.

Zufrieden mit den vier fußballintensiven Tagen waren auch die für den SV Lilienthal-Falkenberg spielenden elfjährigen Tarde Oldenburger und Lukas Kahrs. 'Wir haben viele Übungen zu Torschuss und Doppelpass gemacht', berichteten beide. Bei einem Dribbling-Wettbewerb war Jannis Brandt einer der schnellsten. Er spielt zusammen mit Michael Dallmann, der mit zwölf Jahren der älteste Teilnehmer war, in der Jugend des SC Borgfeld.

Frank Neubarth war mit dem Ausgang des Camps zufrieden und wirkte auf dem Sportplatz des SC Borgfeld fröhlich und entspannt. Er übernahm die Siegerehrung des Abschlussturniers, ehrte dabei ebenfalls die Gewinner der Mini-Wettbewerbe, die im Laufe der Woche stattgefunden hatten. Neubarth auf die Frage nach den Preisen: 'Pokale gibt es bei uns nicht, aber wir haben einen Ball für jeden, damit kann man viel mehr anfangen.' Zustimmung dazu kam sowohl von den Nachwuchskickern aus Borgfeld, Lilienthal, Mahndorf und Horn als auch von deren Eltern, die die letzten Minuten nutzten, um eifrig Erinnerungsfotos zu schießen.

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