Neues Angebot auf der Jacobswiese TSV Borgfeld weiht Halle ein

Borgfeld. Der TSV Borgfeld besitzt jetzt zusätzliche Möglichkeiten. Der stark wachsende Turn- und Sportverein hat jetzt eine zusätzliche Sporthalle auf der Jacobswiese eingeweiht. "Wir haben gleichzeitig in die Zukunft investiert", stellte die Vorsitzende Heidi Bierstedt im Beisein von vielen Gästen fest.
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Von Klaus Göckeritz

Borgfeld. Der TSV Borgfeld besitzt jetzt zusätzliche Möglichkeiten. Der stark wachsende Turn- und Sportverein hat jetzt eine zusätzliche Sporthalle auf der Jacobswiese eingeweiht. "Wir haben gleichzeitig in die Zukunft investiert", stellte die Vorsitzende Heidi Bierstedt im Beisein von vielen Gästen fest.

Der Verein macht seinen Mitgliedern und Bürgern aus dem Stadtteil viele Angebote. Die Kapazitäten haben mit der Nachfrage schon lange nicht mitgehalten. Kurse fanden sowohl auf der Jacobswiese als auch in einer Gymnastikhalle, aber auch in den Sporthallen der Schulen statt. Das führte zu Engpässen, wie die Vorsitzende zum Hintergrund der Investition erklärte. Die Engpässe hätten sogar dazu geführt, dass eine Kooperation mit den Kindergärten zwischenzeitlich gecancelt wurde, jetzt aber wieder aufleben soll. Für Entlastung sorgt auch die neue Halle, die vorrangig dem Senioren- und Gesundheitssport vorbehalten sein soll.

Hier sei inzwischen ein Sportzentrum entstanden, sagte Ulrich Mix vom Bremer Sportamt bei der Einweihung der Sportstätte. Er wies auf Voraussetzungen wie eine Infrastruktur, engagierte Übungsleiter und einen Vorstand mit Mut zum Risiko hin.

Mut zum Risiko hat der Verein beim Bau der Halle bewiesen. Rund 655 000 Euro hat er für die Sportstätte in die Hand genommen, und dabei auf staatliche Unterstützung verzichtet. Die Finanzierung habe der Verein zunächst ohne Geld von außen auf die Beine gestellt. Dies wolle man nachholen und sich um Zuschüsse bemühen, wie Heidi Bierstedt betonte. Unterstützung kam indes vom Bürgerverein. Hermann Kothe lobte das sprichwörtliche Engagement der Borgfelder, bevor er einen Umschlag mit einer Zuwendung an die Vorsitzende des TSV überreichte. Für das Engagement im Stadtteil, aber insbesondere für die sportlichen Aktivitäten der Vergangenheit stand Helmut Schumacher, der 1948 den Verein mit aus der Taufe gehoben hatte und von Bierstedt als der letzte lebende Gründungsvater begrüßt wurde.

Den Sportlern stehen jetzt rund 500 Quadratmeter mehr zur Verfügung. Die Halle soll vor allem den Abteilungen Selbstverteidigung sowie Fitness zur Verfügung stehen. Dazu kommt ein etwa 70 Quadratmeter großer Ruheraum für den Gesundheitssport. Ein Vorraum, der als Aufenthalts- und Kommunikationsbereich genutzt werden kann, hat seine Tauglichkeit bereits unter Beweis gestellt. Den Einweihungsgästen bot er Platz für Gespräche und ein üppiges Kuchenbuffet. Mit der neuen Halle hat der Verein einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung getan. 1988 weihte der TSV sein Vereinsheim auf der Jacobswiese ein, und 1998 wurde dort außerdem die Gymnastikhalle in Betrieb genommen. Gleichzeitig peilt der Turn- und Sportverein die Marke von 2000 Mitgliedern an.

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