Fußball-Regionalliga der B-Junioren

Die nächste Herausforderung

Nach der 0:9-Auftaktpleite gegen Holstein Kiel erwartet den Aufsteiger JFV Bremen beim Hamburger SV II jetzt die erste Auswärtsaufgabe.
29.08.2019, 15:57
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Von Jens Pillnick

Bremen-Nord. Was tun nach einer 0:9-Auftaktniederlage in der Fußball-Regionalliga der B-Junioren? Trainer Sören Seidel entschied sich dafür, die Spieler des JFV Bremen nach dem Frusterlebnis auf dem Heidberg gegen Holstein Kiel erst einmal durchschnaufen zu lassen und sich erst Dienstag anstatt Montag zum Training zu treffen. Verständlich, dass dann nicht nur trainiert, sondern auch gesprochen wurde. „Sich so abschießen zu lassen, ist reine Kopfsache“, gab Seidel seinen Schützlingen mit auf den Weg und wünscht sich natürlich schon in der Partie am Sonnabend um 14 Uhr beim Hamburger SV II Besserung.

Besserung im personellen Bereich ist zudem in Sicht. Mit Leonardo Cristescu meldete sich ein Offensivspieler zurück und mit Lennart Richter ein Innenverteidiger. Richter könnte in der Viererkette den Platz von Linus Schäfer übernehmen, der gegen Kiel notgedrungen von der für ihn vorgesehenen Sechsposition zurück gerückt war. Gegen den HSV könnte Schäfer also dort spielen, wo er für den JFV am wertvollsten ist und wo es gegen Kiel arge Probleme gab. „Im Zentrum müssen wir etwas machen“, kündigt Sörden Seidel an.

Eine weitere Veränderung könnte es aber auch im Tor geben. Seidel ist sich allerdings noch nicht sicher, ob Mattis Meißner für sein Regionalliga-Debüt einsatzfähig ist. Der Keeper hatte gegen Kiel bereits auf dem Spielbericht gestanden, dann wegen einer Fingerverletzung aber signalisiert, dass es nicht geht. An Batuhan Celik hatte es aber nicht gelegen, dass die „Störche“ den Nordbremern neun Treffer einschenkten.

Den Hamburger SV II, der als Spielort einen Kunstrasenplatz am Volksparkstadion gewählt hat, schätzt Sören Seidel als fußballerisch, taktisch und technisch starken Gegner ein, hofft aber darauf, dass er nicht so stark wie Kiel ist. „Es dürfte der jüngere Jahrgang sein. Da müssen wir ansetzen“, setzt Seidel auf körperliche Präsenz seine Truppe.

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