Scheune in Schutt und Asche

Feuer an der Lesumbroker Landstraße

Ein Scheunenbrand an der Lesumbroker Landstraße hat am Donnerstag ein Großaufgebot von 70 Einsatzkräften der Feuerwehr mit 25 Fahrzeugen ausgelöst. Das Gebäude brannte komplett ab.
23.07.2020, 18:48
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Von Gabriela Keller und Christian Butt
Feuer an der Lesumbroker Landstraße

Die Scheune brannte komplett aus.

Christian Butt

Ein Brand an der Lesumbroker Landstraße hat am Donnerstagnachmittag, 23. Juli, ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Bremen und der freiwilligen Feuerwehr auf den Plan gerufen. Die Scheune eines landwirtschaftlichen Betriebes, die als Lagerhalle genutzt wurde, stand in Flammen. Rund 70 Einsatzkräfte rückten mit 25 Feuerwehrfahrzeugen zum Löschen ins Werderland aus. Die Freiwillige Feuerwehr Lesumbrok, die mit alarmiert wurde, hatte es nicht weit: Die Scheune stand auf einem Grundstück hinter ihrem Gerätehaus an der Lesumbroker Landstraße 152.

Der Brand war der Leitstelle der Feuerwehr Bremen um 15.24 Uhr von mehreren Anrufern gemeldet worden. Weil es hieß, dass in der Scheune Stroh gelagert wird, rückte ein massives Kräfteaufgebot zur Einsatzstelle aus. Neben den Feuerwachen 1, 4 und 5 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Lesumbrok und Burgdamm alarmiert. Auch der Amtsleiter der Feuerwehr Bremen, der Direktionsdienst und der Einsatzleitdienst waren vor Ort.

Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte stürzte die Scheune zusammen. Eine riesige Qualmwolke, die weithin bis nach Walle sichtbar war, verdunkelte den Himmel über Lesumbrok. Gegen 16 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer weitgehend unter Kontrolle. Von der nach Feuerwehrangaben 20 mal 30 Meter großen Scheune war nichts mehr zu retten, sie brannte komplett ab. Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr Bremen nicht verletzt. Der Rettungsdienst, der vorsorglich vor Ort bereitstand, brauchte nicht tätig zu werden.

Zur Schadenshöhe konnte die Feuerwehr am Donnerstag noch keine Angaben machen. Die Kripo ermittelt zur Brandursache. Aufräumarbeiten und Nachlöscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an. Die Polizei hatte die Lesumbroker Landstraße weiträumig abgesperrt.

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